Frankfurts Oberbürgermeisterwahl-Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg bei radioSUB

Am Montag, 19.02.2018 war die Frankfurter OB Kandidatin der Grünen, Dr. Nargess Eskandari-Grünberg bei RadioSUB im radio x zu Gast und hat dort über ihr Wahlprogramm und ihren Wahlkampf berichtet und warum sie Oberbürgermeisterin von Frankfurt werden möchte. RadioSUB hat die Audiodatei freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Damit ihr es euch nicht herunterladen müsst, sondern gleich anhören könnt, hab ich es hier im Blogpost eingebunden, viel Spaß beim Hören. Es sind ca 15 Minuten die sich auf jeden Fall lohnen.

Danke RadioSUB für das Bereitstellen.

Hauptthema ist das 365-Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr, also 1-Euro-Ticket pro Tag. Sie möchte attraktivere Angebote diesbezöglich ermöglichen. Auf ihrer Website gibt es weiterführende Informationen darüber.

Bei der Frankfurter Rundschau gibt es eine kleine Übersicht darüber wie sie sich die ersten 100 Tage als neue Oberbürgermeisterin von Frankfurt vorstellen kann.

Infos zur Wahl gibt es auf der Seite der Stadt Frankfurt bei “Frankfurt wählt“.

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Digitalisierung und der Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD – wie oft taucht das Wort auf

Durch einen Facebookbeitrag der Frankfurter Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen aufmerksam geworden, hab ich den Koalitionsvertrag 2018 der CDU, CSU und SPD grob überflogen. Ulli Nissen schrieb im Beitrag:

Die 177 Seiten des geplanten Koalitionsvertrags enthalten deutlich mehr Beschlüsse und Vereinbarungen als die 28 Seiten des Sondierungspapiers. Es lohnt sich, dies mal vollständig zu lesen – ich hänge unten den Link dazu an. Mit der Suchfunktion – zum Beispiel nach Digitalisierung – kann man erkennen, wie oft dieses Thema in dem Papier vorkommt.

Link zur PDF:  https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_2018.pdf

In der verlinkten PDF habe ich “Digitalisierung” in der Suche eingegeben und 93 Treffer erhalten. Hier nun die Textstellen aus dem Koalitionsvertrag mal mit mehr und weniger Text oder nur der Satz in dem “Digitalisierung” vorkommt. Mir geht es persönlich nicht zu sehr darum, wie oft ein Wort in einem Dokument vorkommt. Entscheidend ist doch, was umgesetzt oder unter dem Begriff verstanden wird. Bildet euch selbst eine Meinung darüber. Zum Glück waren die letzten Jahre andere Parteien an der Macht.. oh wait?!

Weitere Blogberichte und / oder Links dazu:
Kontantin von Notz hat bei “Grün Digital” eine “Erste digitalpolitische Bewertung” aufschrieben. Deswegen verlinke ich den Blogbeitrag hier mal

Ist viel Text – ich hab den Text nur optisch angepasst, inhaltlich sind sie dem Koalitionsvertrag eins-zu-eins entnommen. Und nun, viel Spaß dabei.

Präambel
Wir wollen die kreativen Potenziale in Deutschland mobilisieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Deutschland braucht wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt, an dem alle teilhaben.

Wir wollen ein Europa….
Die Soziale Marktwirtschaft, die auf Unternehmensverantwortung, Sozialpartnerschaft, Mitbestimmung und einer fairen Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands beruht, braucht eine Renaissance, gerade in Zeiten der Digitalisierung.

Offensive für Bildung, Forschung und Digitalisierung (Kapitel IV)
Wir investieren auf Rekordniveau in bessere Bildung: 2 Milliarden Euro für Ausbau Ganztagsschul- und Betreuungsangebote. Digitalpakt Schule mit 5 Milliarden in fünf Jahren für starke Digital-Infrastruktur an allen Schulen, gemeinsame Cloud-Lösung für Schulen und Qualifizierung der Lehrkräfte. Anpassung der Rechtsgrundlage im Grundgesetz als Voraussetzung, um Länder bei Investitionen in die Bildungsinfrastruktur unterstützen zu können.

Wir investieren in Forschung und Entwicklung: Ziel von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung bis 2025. Pakt für Forschung und Innovation mit mehr Mitteln für Forschungsorganisationen. Weiterentwicklung High-Tech-Strategie, u. a. mit Schwerpunkt auf Digitalisierung und künstliche Intelligenz.

Verkehr:
Wir investieren auf Rekordniveau in unsere Infrastruktur. Fortsetzung des Investitionshochlaufs für die Infrastruktur. Planungsbeschleunigungsgesetz, u. a. zur Vereinfachung von Verfahren und Digitalisierung von Planen und Bauen.

Landwirtschaft:
Nutzung der Potenziale der Digitalisierung.
Weiterentwicklung und Entbürokratisierung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP).

Ein handlungsfähiger und starker Staat für eine freie Gesellschaft (Kapitel X)
Bessere Ausstattung für die Polizei, konsequente Digitalisierung, Ausweitung DNA-Analyse.
Effektive und moderne Verfahren in allen Bereichen. Bessere und schnellere Rechtsdurchsetzung.

Familien:
Die Digitalisierung hilft Eltern, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Diese Chance für mobiles Arbeiten wollen wir nutzen.

Seniorinnen und Senioren:
Wir lassen ältere Menschen bei der Digitalisierung nicht allein. Der Zugang zu digitalen Medien, die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung und lebensbegleitendes Lernen sind für ältere Menschen eine wichtige Voraussetzung dafür, möglichst lange
aktiv zu bleiben. Deshalb ist eine Weiterbildung auch im Rahmen der Digitalisierung für die Älteren unverzichtbar.

IV. Offensive für Bildung, Forschung und Digitalisierung
1. Allgemeine Bildung und Schulen
Zur Verbesserung der Bildung werden wir eine Investitionsoffensive für Schulen auf den Weg bringen. Diese umfasst zusätzlich zum laufenden Schulsanierungsprogramm die Unterstützung der Länder bei ihren Investitionen in die Bildungsinfrastruk-
tur, insbesondere Ganztagsschul- und Betreuungsangebote, Digitalisierung und berufliche Schulen.

Weitere Schwerpunkte in der Bildungsforschung sollen bei der Qualitätsverbesserung des Unterrichts, der Digitalisierung, der sozialen Integration und dem Abbau von Bildungsbarrieren liegen.

2. Berufliche Bildung und Weiterbildung
Die berufliche Bildung werden wir mit einem Berufsbildungspakt modernisieren und stärken. Dazu gehören im Rahmen der Investitionsoffensive für Schulen nach Art. 104c Grundgesetz (GG) eine Ausstattungsoffensive für berufliche Schulen vor dem
Hintergrund der Digitalisierung.

3. Hochschulen und Wissenschaft
Die Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern wollen wir fortsetzen und um die Schwerpunkte Digitalisierung und Lehrerinnen- und Lehrerausbildung für die beruflichen Schulen erweitern.

Die Digitalisierung bietet für unsere Hochschulen große Chancen.

4. Forschung und Innovation
Die Hightech-Strategie (HTS) wird als ressortübergreifende Forschungs- und Innovationsstrategie weiterentwickelt und auf die großen Herausforderungen Digitalisierung, Gesundheit, Klima und Energie, Mobilität, Sicherheit, soziale Innovationen und die
Zukunft der Arbeit fokussiert. …
Technologische Basis und Triebfeder der Digitalisierung sind Mikroelektronik, moderne Kommunikationstechnik, künstliche Intelligenz, Robotik, Datenwissenschaften, IT-Sicherheit und Quantentechnologien.

5. Digitalisierung
Die Digitalisierung bietet große Chancen für unser Land und seine Menschen.
Auch werden wir regionale Kompetenzzentren für Digitalisierung etablieren und diese mit bestehenden Akteuren und Initiativen vor Ort vernetzen.
Wir brauchen eine Ausbildungs- und Forschungsoffensive in allen Digitalisierungsfeldern.

Gute digitale Arbeit 4.0
Die Bundesregierung sieht sich in der Verantwortung, die Digitalisierung weiterhin aktiv und unter Einbeziehung der Sozialpartner zu gestalten.
Die Chancen der Digitalisierung wollen wir nutzen, um den Beschäftigten mehr Zeitsouveränität zu ermöglichen.

Wettbewerbsfähige Wirtschaft
Wir wollen insbesondere den Mittelstand auf dem Weg in die Digitalisierung unterstützen.
Wir werden prüfen, inwieweit wir eine Erweiterung der Gemeinschaftsaufgaben „Regionale Wirtschaftsförderung“ um Digitalisierung in der Fläche erreichen.
Auch eine kohärente Regulierung und Aufsicht sollen dazu beitragen, Deutschlands Rolle als einer der führenden Digitalisierungs- und FinTech-Standorte zu stärken.

Sicheres Leben in Deutschland – auch online
Damit Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen die Potenziale der Digitalisierung wahrnehmen, braucht es ein grundlegendes Vertrauen in die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kommunikation, Daten und IT-Strukturen.

Wir werden unter Einbeziehung aller Akteure im Digitalradio Board Maßnahmen entwickeln, um die Digitalisierung des Hörfunks weiter voranzutreiben. Wir werden prüfen, wie ein „Zivilgesellschaftliches Digitalisierungsprogramm” für ehrenamtliches Engagement ausgestaltet und auf den Weg gebracht werden könnte.

Digitales Europa
Im Rahmen der Zukunftsdebatte um Europa wollen wir auch eine Diskussion über die Zuständigkeitsverteilung zwischen der europäischen Ebene und der Ebene der Mitgliedstaaten anstoßen, die die vordringliche Verwirklichung des einheitlichen Binnenmarkts in den Branchen ermöglicht, in denen eine besonders hohe Wertschöp-
fung durch Digitalisierung absehbar ist.

Gute Arbeit
Das Zeitalter der Digitalisierung wollen wir als Chance für mehr und bessere Arbeit nutzen. Wir wollen deshalb neue Geschäftsmodelle fördern und gleichzeitig die Tarifbindung stärken.

Angesichts der Herausforderungen und Veränderungen durch die Digitalisierung und die Globalisierung in unserer Gesellschaft wollen wir eine neue Arbeitsweltberichterstattung entwickeln, die Sozialstaatsforschung wieder verstärken und die sozialpart-
nerschaftlich ausgerichtete „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ fördern und fortentwickeln.

Wir wollen den Arbeitsschutz insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen der Digitalisierung überprüfen.

Wirtschaft
Die Soziale Marktwirtschaft ist der Motor, der unser Land wirtschaftlich nach vorn gebracht hat. Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel und abnehmender gesellschaftlicher Zusammenhalt stellen uns vor zahlreiche Herausforderungen.
Jetzt geht es aber auch zusätzlich um Investitionen in Vernetzungs- und Digitalisierungsstrategien, um moderne Geschäfts- und Managementprozesse, eine moderne, schlanke öffentliche
Verwaltung, um Investitionen in Forschung und Entwicklung und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Digitalisierung ist der ökonomische Basistrend unserer Zeit.
Insbesondere die Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 bringen eine
neue Arbeitswelt mit neuen Qualifikationsanforderungen mit sich.

Industrie
Die Digitalisierung der Produktionsprozesse, die Modernisierung der Mobilität und die Nutzung vollkommen neuer Materialien und Produktionstechnologien werden Wertschöpfungsketten nachhaltig verändern und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle hervorbringen.

Um in der Digitalisierung erfolgreich zu sein, müssen Europa und Deutschland sicherstellen, dass digitale Technologien und das Know-how in Wirtschaft, Wissenschaft, Produktion und Verfahren vorhanden sind.

Die Mikroelektronik als eine Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung der Wirtschaft, für das 5G-Breitbandnetz, für die Elektromobilität und für das automatisierte
und vernetzte Fahren wollen wir bei Forschung und Investitionen auch im Europäischen Rahmen weiterhin unterstützen.

Innovationen
Investitionen von Unternehmen in die Digitalisierung wollen wir unterstützen.

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“
Neben dem bekannten Instrumentarium müssen
Produktivitätssteigerung, Digitalisierung, Fachkräftesicherung, Breitbandversorgung und vor allem die verstärkte Förderung unternehmerischer Aktivitäten in Forschung und Entwicklung in den Vordergrund gerückt werden.

Digitalisierung
Wir brauchen eine Modernisierung des Kartellrechts in Bezug auf die Digitalisierung und Globalisierung der Wirtschaftswelt.
Die Digitalisierung hat zu gravierenden Veränderungen auf den klassischen Postdienstleistungsmärkten geführt.

Mittelstand
Die Digitalisierung ist Chance und Herausforderung für den Einzelhandel.

Wir werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Mittelstand auf breiter Front die Chancen der Digitalisierung ergreifen kann und die digitale Transformation des Mittelstands mit gezielten Maßnahmen der Information, Beratung und dem Angebot von Testanwendungen fördern.

Darüber hinaus wollen wir ein neues Investitionsprogramm „Digitalisierung des Mittelstands“ auflegen, um ge-
zielt in digitale Technologien und Know-how zu investieren.

Bürokratieabbau
Wir wollen die Digitalisierung der Verwaltung und wollen ein zentrales, einheitliches digitales Portal für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen schaffen.

Wir wollen das Onlinezugangsgesetz um einen Digitalisierungspakt zwischen Bund, Ländern und Kommunen ergänzen.

Dabei ist ein angemessener Ausgleich zwischen den Anforderungen
eines modernen E-Governments und einer Digitalisierung der unternehmerischen Geschäftsprozesse erforderlich.

Fachkräftebedarf
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und den Herausforderungen der Digitalisierung wird das lebensbegleitende Lernen immer wichtiger.

Die Berufliche Bildung werden wir mit einem Berufsbildungspakt modernisieren und stärken. Dazu gehören eine Ausstattungsoffensive für berufliche Schulen vor dem
Hintergrund der Digitalisierung und eine Novelle des Berufsbildungsgesetzes.

Prioritäre Ausgaben in den folgenden Schwerpunkt-Bereichen
1. Investitionen in Zukunft: Bildung, Forschung, Hochschulen, Digitalisierung

Finanzmarkt und Digitalisierung
Auch eine kohärente Regulierung und Aufsicht sollen dazu beitragen, Deutschlands Rolle als einer der führenden Digitalisierungs- und FinTech-Standorte zu stärken.

Wir wollen die Fähigkeiten der Finanzaufsicht im Bereich Digitalisierung und IT-Sicherheit stärken und auch die Zusammenarbeit mit allen zuständigen Aufsichts- und Sicherheitsbehörden intensivieren.

3. Energie
Wir werden unter Anerkennung der zunehmenden Verantwortung der Stromverteilnetzbetreiber den Regulierungsrahmen weiterentwickeln, um Investitionen in intelligente Lösungen (Digitalisierung) – gerade auch im Bereich der Verteilnetze – zu flankieren;

4. Verkehr – Schienenverkehr
Wir wollen die Digitalisierung der Schiene, auch auf hochbelasteten S-Bahnstrecken, vorantreiben und den Ausbau der europäischen Leit- und Sicherungstechnik ETCS, elektronischer Stellwerke und Umrüstung der Lokomotiven durch den Bund unterstützen. Die Automatisierung des Güterverkehrs und das autonome Fahren auf
der Schiene wollen wir durch Forschung und Förderung unterstützen.

Mehr Verkehrssicherheit und Mobilität 4.0
Die Digitalisierung des Verkehrssystems erfordert neben
großen Investitionen in die Verkehrstechnik auch den Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnik.

Chancen der Digitalisierung nutzen
Mit einer fortschrittlichen Digitalisierungspolitik werden wir die Zukunftschancen unserer Land- und Forstwirtschaft, des Garten- und Weinbaus sowie der Fischerei verbessern. Wir werden die Potenziale der Digitalisierung in der landwirtschaftlichen
Produktion, beispielsweise zur Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, des Medikamenteneinsatzes in der Tierhaltung sowie die Erhebung meldepflichtiger Angaben fördern.
Grüne Berufe sollen attraktiver und zukunftsfähiger werden. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft werden wir in Kooperation mit den Ländern, dem Berufsstand und den Sozialpartnern eine Aus-, Fort- und Weiterbildungsstrategie entwickeln.

Barrierefreiheit
Die Digitalisierung eröffnet neue Teilhabechancen insbesondere für sinnesbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen. Hier wollen wir einen Schwerpunkt im Nationalen Aktionsplan setzen.

E-Health und Gesundheitswirtschaft
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist eine der größten Herausforderung des Gesundheitswesens in den nächsten Jahren.

Auch die pflegerische Versorgung wollen wir mit den Möglichkeiten der Digitalisierung weiterentwickeln, so dass sowohl Pflegekräfte als auch pflegebedürftige Menschen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie neue technische Anwendungen besser nutzen können.

3. Gelingende Integration
Zudem wollen wir auch in der Integrationspolitik die Chancen der Digitalisierung nutzen und digitale Angebote bei Orientierungs- und Integrationskursen ermöglichen.


3. Stadtentwicklung und Baukultur
Dazu gehören Investitionen in eine moderne Infrastruktur
z. B. in den Bereichen Mobilität, Energie und Digitalisierung, in ein qualitativ hochwertiges Wohnumfeld und Sicherheit in öffentlichen Räumen.

4. Innovation und Wirtschaftlichkeit beim Bauen
Wir wollen die Digitalisierung des Planens und Bauens in der gesamten Wertschöpfungskette Bau vorantreiben und dabei die Interessen des Mittelstands und kleinerer Planungsbüros berücksichtigen.
Die Forschungsinitiative Zukunft Bau wollen wir fortsetzen und mit Blick auf die Themen Klimaschutz und CO 2 -neutrale Gebäudekonzepte, studentisches Wohnen, bezahlbares Bauen, Digitalisierung und Holzbau entsprechend weiterentwickeln.

5. Heimat mit Zukunft
Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen der Daseinsvorsorge sowie eine flächendeckende Gesundheits- und Pflegeversorgung, Infrastruktur, Mobilitätsangebote und -konzepte, Bildung und Kultur, Hochschule und Forschung, Breitband- und Mobilfunkausbau, Digitalisierung, Unternehmens- und Behördenansiedlungen, die Stärkung der regionalen Wirtschafts- und Innovationskraft und Fachkräftesicherung.

X. Ein handlungsfähiger und starker Staat für eine freie Gesellschaft

Justiz

Wir werden die Digitalisierung der Justiz in allen
Bereichen konsequent und einheitlich vorantreiben.

Rechtsdurchsetzung und Schlichtung im Verbraucherschutz
Wir erleichtern Verbraucherinnen und Verbrauchern die Rechtsdurchsetzung durch Digitalisierung, insbesondere bei smart contracts.

Digitales / Cybersicherheit
Eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie setzt Datensicherheit voraus. Wir wollen, dass gemeinsam zwischen Bund und Ländern, möglichst sogar in ganz Europa, Sicherheitsstandards für die IT-Strukturen und den Schutz der kritischen Infrastruktur
entwickelt werden. Den mit dem IT-Sicherheitsgesetz eingeführten Ordnungsrahmen werden wir in einem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 weiterentwickeln und ausbauen. In diesem Zusammenhang werden wir die Herstellerinnen und Hersteller sowie Anbieterinnen und Anbieter von IT-Produkten, die neben den kritischen Infrastrukturen von besonderem nationalem Interesse sind, stärker in die Pflicht nehmen.

3. Modernes Recht für eine moderne Gesellschaft
Rechtsfolgen der Digitalisierung
Zudem werden wir die Digitalisierung des Insolvenzverfahrens konsequent vorantreiben.

XI. Verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen
1. Umwelt und Klima

Wir werden nun ein neues integriertes Energiesystem schaffen aus Erneuerbaren, Energieeffizienz, einem beschleunigten Ausbau der Stromnetze, einer schrittweisen Reduzierung der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern und einer forcierten Nutzung der Digitalisierung.

Umwelt und Gesundheit
Wir wollen den Schutz vor elektromagnetischen Feldern bei
der Digitalisierung, insbesondere auch bei dem Aufbau des zukünftigen Mobilfunkstandards, sicherstellen.

7. Moderne Bundeswehr
Chancen und Risiken der Digitalisierung sind auch für die Bundeswehr das entscheidende Zukunftsthema. Die Digitalisierung der Bundeswehr ist dabei konsequent zu verfolgen und mit den erforderlichen Ressourcen zu hinterlegen. Kennzeichen der
Digitalisierung ist hohes Innovationstempo – diesem gilt es auch in der Bundeswehr gerecht zu werden. Die im Weißbuch 2016 festgelegten Entwicklungslinien der Bundeswehr im Bereich Cybersicherheit werden dabei konsequent weiter verfolgt.

Gleichberechtigung und Bildung als Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung
Wir wollen die Chancen der Digitalisierung auch für Entwicklungssprünge nutzen.

XIII. Zusammenhalt und Erneuerung – Demokratie beleben
2. Kunst, Kultur und Medien
Kulturelle Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Mit einer „Agenda für Kultur und Zukunft“ wollen wir die Kulturförderung des Bundes angesichts gesellschaftlicher Herausfor-
derungen wie Integration, Inklusion, Demografie, Digitalisierung, Gleichstellung, Populismus, Zukunft von Arbeit und Kommunikation gemeinsam mit den Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft weiterentwickeln.

Kulturelle Infrastruktur und Kulturförderung

Es wird eine umfassende Digitalisierungsstrategie des Bundes entwickelt, die auch eine mit substanziellen finanziellen Mitteln unterlegte Strategie für die Zukunft von Kultureinrichtungen und ihre digitale Transformation umfasst, unterstützt und fördert.
Die Deutsche Digitale Bibliothek ist ein national bedeutsames Projekt, das in enger Vernetzung mit entsprechenden Angeboten der Länder und der EUROPEANA das kulturelle Erbe in Deutschland erschließt. Das Förderkonzept zur Digitalisierung des nationalen Filmerbes setzen wir gemeinsam mit den Ländern und der Filmwirtschaft
zügig um.

Film, Games und Musikwirtschaft
Die Musikwirtschaft hat insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in der Digitalisierung eine wesentliche Vorbildfunktion innerhalb der Kreativwirtschaft. Wir wollen ihre kulturellen und wirtschaftlichen Grundlagen festigen, ihre gemeinsamen Plattformen ausbauen und ihre internationale Wahrnehmbarkeit stärken.

Ähm, joa.. Und natürlich ist nicht alles verständlich, ich hab nur die Teile aus dem Koalitionsvertrag rausgenommen die mit dem Wort in Verbindung stehen. Eine ausführlichere Betrachtung und Auseinandersetzung gerade auf die einzelnen Punkte habe ich vor.

Na, wer hat bis hier her gelesen? Und wer hat gescrollt? Kommentiert das. Freu mich drauf.

Ach ja, ich bin nicht Mitglied in der SPD. Wenn ich es wäre – ich würde trotzdem gegen die große Koalition stimmen (#NoGroKo).

 

Webmontag Frankfurt Nr 90 mit dem Thema #SocialMedia #wmfra

Während meine Frau und ich unsere Flitterwochen in Australien verbrachten, fand der 90te Webmontag Frankfurt in der Brotfabrik statt. Wir hatten vorgehabt, über den Videolivestream (wird übrigens sehr gut durch Livestream.watch realisiert!) zeitversetzt dabei zu sein, aber an dem Tag frühmorgens waren wir auf der Autobahn unterwegs. Jedenfalls jetzt hatten wir Zeit, die wmfra 90 Playlist anzuschauen.

Wer den Webmontag in Frankfurt nicht kennt, ruhig beim nächsten Mal hingehen und sich dann fragen, warum man nicht schon eher hingegangen ist. 🙂 Beim Webmontag schätze ich die Community oder das Netzwerken untereinander und hin und sehr oft gibt es richtig gute Talks oder unvergessliche #wmfra Specials. Es lohnt sich früh da zu sein, denn sehr oft sind die Stühle im Saal der Brotfabrik schon besetzt.

Publikum

Jedenfalls hab ich nach dem ersten Video, in dem es um die Social Media Arbeit der Stadt Frankfurt ging, schnell bemerkt, dass sich die Nachfolger von Daniel Grebe mehr Mühe geben müssen, nicht die mühsam und aufwendig erarbeitete Communityarbeit zu zerstören. Und wie auch eine Besucherin anmerkte, hoffe auch ich dass die Stadt Frankfurt nicht zu einer (meine Meinung) Clickbait/Linkschleuder zu werden, sondern mehr mit den Menschen interagiert. Für mich ist der Account der Stadt Frankfurt mehr und mehr zu einer Werbeplattform für den bisherigen Oberbürgermeister Peter Feldmann geworden. Ach ja, für ihn gibt es auch einen Twitteraccount. Aber der wird sehr wahrscheinlich nur für den OB-Wahlkampf genutzt und danach eingestellt. Hat ja 2018 im Twitterhandle…

Jedenfalls war ich erfreut, Stefan Evertz mit seinem Talk “Wie finde ich das perfekte Social Media Tool” zuzuhören und zu sehen. Stefan ist natürlich nicht unerfahren und ein “alter Hase” was die sozialen Netzwerke angeht. Es lohnt sich das Video auch den Leuten im Bekanntenkreis und in den Firmen weiterzuleiten, die sich über mehr Aktivität im Internet erkundigen möchten.

Schade, dass das Spotlight von Roman Kessler zur Webweek Rhein-Main 2018 (noch) nicht online verfügbar ist, daher empfehle ich euch über die Website den Termin vorzumerken und zu informieren – 21.-27. Mai 2018

Roman Kessler: „Webweek RheinMain”

Zu guter Letzt möchte ich euch auch den Talk von Katja und Paul über den Social Media Club Frankfurt und ihre “Social Media Walks” ans Herz legen:

Ich durfte an einigen Events teilnehmen und habe viele tolle Menschen und ihre Ideen kennen und schätzen gelernt. Außerdem sind es unvergessliche Events, bei denen ich zum Beispiel an Orte und zu ungewöhnlichen Uhrzeiten teilnehme, an oder bei denen ich nicht normalerweise gewesen wäre.

Die beiden sind sehr aktiv und bringen viele unterschiedliche Leute an unterschiedliche Orte zusammen und sind sehr in der Netzcommunity verwurzelt. Vielen Dank an dieser Stelle für die tollen Events, die ihr organisiert. Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Events mit euch!

Katja Kupka, Paul Dylla: „Social Media Walks des #smcffm – Aktiv mitgestalten und die Community kennenlernen”

Und, wie habt ihr den Webmontag im Januar 2018 erlebt oder was sind eure Eindrücke vom Webmontag?

Übrigens, tolle Fotos. Danke dafür an Paul Dylla und André Borges.
Fotos: CC BY-SA 2.0.