Stellungnahme Keine Videoüberwachung an der Hauptwache unterzeichnet

Ich habe zusammen mit anderen Organisationen wie zB AufRecht bestehen! Rhein-Main (Erwerbslosenbündnis); dieDatenschützer Rhein Main; Doña Carmen e.V. und  Thomas Occupy,  Willi van Ooyen und weiteren Einzelpersonen die Stellungnahme „Keine Videoüberwachung an der Hauptwache! Für den Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit!“ (PDF) der Datenschützer Rhein Main unterzeichnet.

Mit Besorgnis verfolgen die unterzeichnenden Organisationen und Personen die anhaltende Debatte um den Ausbau der Videoüberwachung durch die Polizei in Frankfurt. Wir melden uns zu Wort, weil wir der vom Frankfurter Polizeipräsidenten G. Bereswill und der Frankfurter CDU wiederholt erhobenen Forderung nach Videoüberwachung des Areals um die Hauptwache widersprechen wollen.

Neben dem Römerberg und dem Opernplatz ist die Hauptwache einer der zentralen Punkte in Frankfurt, an dem sich Menschen zu Kundgebungen und Demonstrationen versammeln. Die Forderung, diesen Ort dauerhaft durch Polizeikameras überwachen zu lassen, sehen wir als massive Beeinträchtigung der Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit an.

Wir lehnen daher die Forderungen und Pläne zum Ausbau der Videoüberwachung an der Hauptwache entschieden ab!

Hintergrundinformationen dazu finden sich auf dem Blog von „dieDatenschützer Rhein Main“. Die Datenschützer haben dazu auch viele weitere Blogbeiträge unter dem Tag „Hauptwache“ und sind allesamt lohnenswert zu lesen.

https://twitter.com/alexschnapper/status/856540625910607872

Titelbild:  CC0, pixabay

Konzerttipp Frankfurt: Gondwana Indigenous Children’s Choir (Australien)

Ein besonderes Konzertereignis möchte ich mit Freude ankündigen und euch einladen hinzugehen. Am 6. Mai 2017, 19:30 Uhr gastiert der Gondwana Indigenous Children’s Choir aus Australien in der Liebfrauenkirche Frankfurt/Main.  Das Programm lautet „This is our Home / Das ist unsere Heimat.“ Der Eintritt ist frei.

Der Gondwana Indigenous Children’s Choir ist zum ersten Mal in Europa auf Tour und wird gemeinsam mit dem Chor der „European School Frankfurt“ auftreten, welcher über 16 europäische Staaten repräsentiert.

Dieser einzigartige kulturelle Austausch wird es dem Publikum nicht nur erlauben, einige der zeitgenössischen und traditionellen Chormusik der australischen indigenen Kultur kennenzulernen, sondern auch das Publikum zu ihren Tanz- und Geschichtenerzählungen vorzustellen. Für die teilnehmenden SchülerInnen ist das Konzert das Ende und der Höhepunkt von zwei Tagen der Zusammenarbeit und durchgeführten Workshops.

Das Event wird auch bei Facebook beworben.

Die Dirigentin des Chors der „Europäischen Schule Frankfurt„, Lucianne Brady, kenne ich durch das Australische Konsulat hier in Frankfurt. Lucianne hat vor vielen Monaten von diesem Projekt berichtet und endlich ist es soweit.

Hier eine Kostprobe des Chores in Sydney (in Frankfurt ist die Konstellation der TeilnehmerInnen kleiner):

 

Come and hear the Gondwana Indigenous Children’s Choir present a unique programme of tradional and contemporary vocal music which also encorporates dance and story telling.

As part of their European Tour which culminates in a programme with the Vienna Boys‘ Choir, the Gondwana Choir is collaborating with the choir of the European School Frankfurt to celebrate the voices of our youth and Indigenous Australian culture.

Entry is free but donations can be made to show your appreciation of their performance and to support the choir’s journey.
Your donations also support the work of the Cupuchin Monks through their breakfast café for the homeless of Frankfurt.

Looking forward to seeing you there!

Fotos/Grafik: AustraliaNow2017, Facebook-Event

Bitte melde Dich Brigitte #Frankfurt #Konstablerwache

Auf einem Fahrscheinautomaten in der Konstablerwache in Frankfurt am Main sind zwei Zettel angebracht mit der Bitte, dass sich eine Brigitte erneut melden sollte, also falls ihr eine Brigitte kennt die einen Laptop mitgenommen und den Besitzer zu informieren versucht hat – gebt ihr Bescheid.

Der Suchende sichert Finderlohn zu.  Hoffentlich nimmt es ein glückliches Ende.

WordPress Plugin für Feinstaubsensoren

Ihr habt sicher schon über die Nachrichten mitbekommen, dass in Stuttgart öfters Feinstaubalarm ausgelöst wurde.  Im OK Lab Stuttgart (Teil des Programms Code for Germany der Open Knowledge Foundation Germany) wurde das Projekt Luftdaten.info initiiert. Es geht hauptsächlich darum, die Feinstaubdaten mit selbst gebauten Geräten auszulesen.

Die Feinstaubdaten werden schön auf einer Karte visualisiert, hier mal eine Ansicht auf Deutschland und andere Länder:

Jetzt gibt es ein WordPress Plugin um die Infos als Widget einzubinden.

Danke „Bleeptrack„, ich hab das Plugin im Blog auf der rechten Seitenleiste auch eingebunden.

Das Plugin zeigt die Werte für die Feinstaubsensoren von Luftdaten.info an.

Dort liste ich die Sensoren auf, die im Bereich von Riederwald, Bornheim, Niederrad, Schwanheim und in Höchst aufgestellt sind und Daten  liefern.

Noch sind es wenige, es könnten bald mehr sein oder werden. Ich überlege auch im Mai oder dann wenn ich entsprechend privat Zeit habe, einen Feinstaubsensor selber zu basteln. Wie so etwas geht, steht auf Luftdaten.info.

 

„WordPress Plugin für Feinstaubsensoren“ weiterlesen

Aufruf Demo „Stop the war in Syria“ Frankfurt am 8. April 2017 @noborder_ffm

Via Twitter wird auf eine kurzfristige Demonstration durch die Gruppierung/Aktionsbündnis „@noborder_ffm“ für kommenden Samstag aufgerufen – aufgrund des Giftgasangriffes in Syrien.

„Stop the war in Syria“

via Facebook-Event wird mobilisiert:

Hier der Aufruf in Wortlaut:

Am Samstag 08.04.2017 wollen wir gemeinsam um die Ermordeten und Verletzten des Giftgasangriffs auf die Provinz #Idlib trauern. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer.

Das syrische Regime attackierte die Stadt Khan Sheikhun in der syrischen Provinz #Idlib am Dienstag, den 04.04.2017 mit Giftgas. Mindestens 60 Menschen erstickten daran, darunter zahlreiche Kinder und viele weitere hunderte Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Noch am selben Tag wurde das nächstgelegene Krankenhaus durch eine weitere Bombe zerstört.

Unsere Trauer ist begleitet von unglaublicher Wut, die wir öffentlich kundtun wollen. Diese Wut richtet sich gegen jegliche Kriege auf der ganzen Welt und insbesondere gegen unser Gefühl der Ohnmacht. Was können wir denn tun, wenn irgendwo anders eine Bombe fällt, haben wir uns schon oft gefragt? Wir können vielleicht nicht verhindern, dass die Bombe fällt, aber wir können dennoch etwas tun!

Wir, die diese Kundgebung organisieren, sind auch nur Einzelpersonen, die in Frankfurt leben und teilweise selbst aus Syrien geflohen sind. Die schrecklichen Bilder des Angriffs machen uns fassungslos. Was muss nach 6 Jahren Krieg und so vielen Gräueltaten denn noch geschehen, damit Syrien Frieden und Freiheit haben kann?

Deshalb haben wir folgenden Appell und folgende Forderungen:

  • Familiennachzug für Subsidiär Geschützte mit sofortiger Wirkung wiedereinführen, um Geflüchteten aus Syrien die sichere Einreise ihrer Familien zu sichern
  • Aufnahme und Schutz von Geflüchteten aus Syrien in den Nachbarländern mit ausreichender humanitärer Versorgung
  • Resettlement in die EU-Staaten mit Rücksicht auf die Entscheidung, in welches Land die Geflüchteten möchten
  • Schutz von Zivilist_innen in Syrien durch humanitäre Korridore
  • Sofortiger Waffenstillstand und keine Bomben und Giftgasangriffe mehr

Wie? Was? Wo?

Demonstration „Stop the war in Syria“ am 8. April 2017 an der Hauptwache in Frankfurt am Main von 13:00 – 16:00 Uhr.

Nicht alle haben oder wollen einen Facebookaccount (oder dort gespeichert werden) weshalb ich den Demo-Aufruf hier weiter veröffentlicht habe und zur regen Teilnahme am Samstag aufrufe!