Vierzig Mal Webmontag Frankfurt – und ich freu mich auch wieder darauf #wmfra #40

wmfra40Zum vierzigsten Mal findet am kommenden Montag ab 19 Uhr in der Brotfabrik in Frankfurt-Hausen der „Webmontag“ statt. Ein Webmontag ist der Treffpunkt bei dem sich Startups, Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Venture Capitalists, Forscher, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zum Thema Web 2.0 zusammen finden.

Vor allem freue ich mich über die Vorträge von Romy (@snoopsmaus), die über „Rotation Curation“ anhand von „WeAreHH“ und ihre Erfahrungen berichten wird. Das war und ist ein spannendes Projekt was super ist.

Außerdem berichtet Jesus Villar-Rodriguez (@adlerblog) vom Eintracht Frankfurt-Fanblog „Adlerblog“ über die Geschichte, die ihm in der letzten Zeit passiert ist.

Nicht weniger interessant sind auch die anderen beiden Vorträge über „Hackerspace FFM“ und „noSQL“.

Ich freue mich jedenfalls schon sehr – nebenbei natürlich auch Gratulation an Darren Cooper und Ali Pasha, der Brotfabrik und all den anderen Mitwirkenden, die den Webmontag zu einer festen Größe in der Rein-Main-Region etabliert haben. Daher kommt alle und frühzeitig, spätestens 18:30 Uhr, sonst wird es eng mit der Sitzplatzsuche 😉

#INDECT-Mahnwache in Frankfurt am Main #INDECTFFM

Am Samstag finden in Deutschland an mehreren Standorten mehrere Demonstrationen oder Mahnwachen gegen INDECT statt. In Frankfurt wird es eine Mahnwache auf der Hauptwache/Zeil geben (von 13-17 Uhr). Was INDECT ist und warum wir in der Piratenpartei dagegen sind?

Ich zitiere von http://www.stopp-indect.info/?page_id=2&lang=de:

Was ist INDECT?

INDECT steht für “INtelligent information system supporting observation, searching and DEteCTion for security of citizens in urban environment” (“Intelligentes Informationssystem, das Überwachung, Suche und Entdeckung für die Sicherheit von Bürgern in einer städtischen Umgebung unterstützt”). Es ist ein Forschungsprojekt der Europäischen Union, startete 2009 und soll 2013 abgeschlossen sein.

INDECT ist das umfassendste Überwachungsprogramm, das je installiert werden sollte. Es umfasst nicht nur das Internet. Auch Menschen auf der Straße werden INDECT nicht entgehen. Was wie wirre Science Fiction klingt, könnte ab 2013 schwer zu begreifende Wirklichkeit werden. Science Fiction war gestern. INDECT ist morgen. INDECT verbindet sämtliche Daten aus Foren, Social Networks (z.B. Facebook), Suchmaschinen des Internets mit staatlichen Datenbanken, Kommunikationsdaten und Kamerabeobachtungen auf der Straße. INDECT wird wissen, wo wir sind, was wir tun, weshalb wir es tun und was unsere nächsten Schritte sein werden. INDECT wird unsere Freunde kennen und wissen, wo wir arbeiten. INDECT wird beurteilen, ob wir uns normal oder abnormal verhalten.
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Tweet des Tages: ““Die Würde des Menschen ist unantastbar“” von @kaifuzius #Blockupy #Frankfurt

Der Tweet des Tages stammt von @kaifuzius und hat gerade einen passenden Bezug, nämlich bezüglich der Blockupy-Geschichte, die in den letzten Tagen in Frankfurt am Main stattfand. Die @drachenrose hat darüber passend auch Blogeinträge geschrieben: „Blockupy und das ZDF – ein Kommentar“ und „Wenn das Gewaltmonopol des Staates missbraucht wird„:

[tweet https://twitter.com/kaifuzius/status/204563037280149505 lang=’de‘]

Verlinkt wird auf dieses Foto:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

(Foto-Quelle: A. N., veröffentlichte das Foto auf Facebook)

Ich selber war nicht vor Ort oder in der Nähe der Demonstrationen von Blockupy. Ich unterstütze auch die Blockupy-Veranstaltung. Ich verurteile nur weiterhin das scharfe Vorgehen der aktuellen Regierung und der Verantwortlichen, die durch die große Polizeipräsenz Angst und Schrecken verbreiteten und in Frankfurt am Main einige Tage die Demokratie sterben ließen! Gerade zu lachhaft und unverschämt finde ich dann diesen Artikel der CDU-Landtagsfraktion, ich zitiere davon:

Holger Bellino: „Sicherheitskonzept der verantwortlichen Behörden zur Gefahrenabwehr ist voll aufgegangen“

„Nach den brutalen Ausschreitungen im Rahmen der sogenannten Antikapitalismus-Demonstration am 31. März in Frankfurt, musste alles Erforderliche getan werden, um Krawalle zu verhindern. Wir sind erleichtert, dass es nicht erneut zu schrecklichen Übergriffen mit zahlreichen Verletzten und hohen Sachschäden gekommen ist. Das Sicherheitskonzept der verantwortlichen Behörden ist voll aufgegangen. Das Hessische Innenministerium, die Stadt Frankfurt und die Polizei haben die richtigen Schlussfolgerungen aus den vorausgegangenen Gewalttaten gezogen. Angesichts der erneuten Ankündigung von extremistischen Ausschreitungen im Vorfeld der Occupy-Demonstration musste mit katastrophalen Zuständen in Frankfurt gerechnet werden. Die Sicherheit und der Schutz der Bürgerinnen und Bürger war daher das oberste Gebot. Mit Erleichterung nehmen wir zur Kenntnis, dass sich Dank der vorbeugenden Maßnahmen bestehende Gefahren nicht eingetroffen sind“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Holger Bellino, angesichts des Polizeieinsatzes in Frankfurt am Main am vergangenen Wochenende.
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