Tweet des Tages: ““Die Würde des Menschen ist unantastbar“” von @kaifuzius #Blockupy #Frankfurt

Der Tweet des Tages stammt von @kaifuzius und hat gerade einen passenden Bezug, nämlich bezüglich der Blockupy-Geschichte, die in den letzten Tagen in Frankfurt am Main stattfand. Die @drachenrose hat darüber passend auch Blogeinträge geschrieben: „Blockupy und das ZDF – ein Kommentar“ und „Wenn das Gewaltmonopol des Staates missbraucht wird„:

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Verlinkt wird auf dieses Foto:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

(Foto-Quelle: A. N., veröffentlichte das Foto auf Facebook)

Ich selber war nicht vor Ort oder in der Nähe der Demonstrationen von Blockupy. Ich unterstütze auch die Blockupy-Veranstaltung. Ich verurteile nur weiterhin das scharfe Vorgehen der aktuellen Regierung und der Verantwortlichen, die durch die große Polizeipräsenz Angst und Schrecken verbreiteten und in Frankfurt am Main einige Tage die Demokratie sterben ließen! Gerade zu lachhaft und unverschämt finde ich dann diesen Artikel der CDU-Landtagsfraktion, ich zitiere davon:

Holger Bellino: „Sicherheitskonzept der verantwortlichen Behörden zur Gefahrenabwehr ist voll aufgegangen“

„Nach den brutalen Ausschreitungen im Rahmen der sogenannten Antikapitalismus-Demonstration am 31. März in Frankfurt, musste alles Erforderliche getan werden, um Krawalle zu verhindern. Wir sind erleichtert, dass es nicht erneut zu schrecklichen Übergriffen mit zahlreichen Verletzten und hohen Sachschäden gekommen ist. Das Sicherheitskonzept der verantwortlichen Behörden ist voll aufgegangen. Das Hessische Innenministerium, die Stadt Frankfurt und die Polizei haben die richtigen Schlussfolgerungen aus den vorausgegangenen Gewalttaten gezogen. Angesichts der erneuten Ankündigung von extremistischen Ausschreitungen im Vorfeld der Occupy-Demonstration musste mit katastrophalen Zuständen in Frankfurt gerechnet werden. Die Sicherheit und der Schutz der Bürgerinnen und Bürger war daher das oberste Gebot. Mit Erleichterung nehmen wir zur Kenntnis, dass sich Dank der vorbeugenden Maßnahmen bestehende Gefahren nicht eingetroffen sind“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Holger Bellino, angesichts des Polizeieinsatzes in Frankfurt am Main am vergangenen Wochenende.
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Heimat

Zuerst als Kind und Jugendlicher definiert sich Heimat meistens an der Umgebung des Ortes, an dem man sich aufhält oder an die Gegend in der man sich wohl fühlt. Andererseits kommt bei mir auch Heimat auch negativ in den Sinn, wenn ich im Fernsehen, alte „Schinken“, die sich in dem Filmgenre Heimatfilme einordnen lassen. Trifft meistens rund um die Feiertage auf, wenn im Fernsehen der dritten Sender der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Filme aus den 50/60ern losgelassen werden. Ich gebe zu, früher habe ich die Filme schon gerne gesehen, wohl aber nur deshalb, weil wir früher nur 3 Programme empfangen konnten (meine Freunde dagegen hatten Kabel oder Satellit, mit RTL, SAT.1 und ProSieben). Heutzutage gucke ich doch hin und wieder solche Filme, wenn sie als Wiederholung frühmorgens oder spätabends gezeigt werden, und auch wenn in den normalen anderen Programmen Castingsondermüll und Scripted-Reality-Zeugs und mal nicht die „heute show“ oder „leute heute“ gezeigt wird. Doch schaue ich heutzutage die Filme mit anderen Augen an. Ja, wie schrecklich doch die Welt (Filmwelt) damals gewesen sein muss und wie „tollkühn“ doch die „Burschen“ (ja, die meisten Heimatfilme die ich zu sehen bekomme, wurden meistens in Bayern, Österreich und in Gegenden gedreht, in denen Bauern, Jäger, Berge, Kühe, Almen, Alpen, vieeeel Natur vorkommt) gegenüber den „Madeln“ (Frauen) sind. Oh weia – da hat sich doch viel alte Ideologie gesammelt und was bin ich froh, dass es heute „Alarm für Cobra 11 – die Autobahnpolizei“ gibt, wo doch die Autobahn echt gefährlich ist.. (Warum gibt es eigentlich keine Serie, die heißt „Alarm auf Gleis 2 – die Bahnhofspolizei“?? Ich wette, dass auf deutschen Bahnhöfen mehr Verbrechen verübt werden als auf der Autobahn… Könnte ja irgendein Statistiker oder Sozialwissenschaftler dem zu langweilig ist, ausrechnen..) Ich schweife ab…

Ich war bei den Heimatfilmen… Hm.. Ja, in den Heimatfilmen wird ein sonderbares Gefühl zu vermitteln versucht, bei dem ich innerlich das Gefühl bekomme, auf die Toilette zu rennen um mich zu übergeben. Zu 90% tragen die Frauen Kleider und Röcke, sind meistens immer sehr freundlich und lächeln ständig. Also gezwungener Maßen sicherlich, hatten die Frauen damals leider nicht viel mehr zu sagen als vielleicht heute?? (ich will keine Feministendebatte oder Genderdebatte lostreten..) Ich meine ja nur…
Was bin ich froh, dass ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis Frauen kenne, die sehr wohl eine eigene Meinung haben, dies auch kundtun und sie auch konsequent vertreten. Und was bin ich auch froh, dass wir Männer auch sagen können, wie glücklich wir uns für einige schätzen können, sie zu haben. Sonst wäre die Welt doch echt langweilig 😉 Äh, ich wollte doch noch kurz was zu den Heimatfilmen versuchen rüberzuvermitteln.. Und die Männer in den Filmen, oder zumindest was sie darzustellen zu versuchen, werden als starke, nie fehlerhafte Personen dargestellt die immer Recht haben und der eine Frau nie zu widersprechen zu versucht. Was bin ich doch froh, in einer anderen Zeit zu leben… In einer echten Welt…

Nun denn, früher hab ich  das Umfeld und die Umgebung von Tübingen (das ist in der Nähe von Stuttgart, jaaa – genau die Stadt mit dem Bahnhof und diesen Demonstrationen undso, Stuttgart hat sicherlich auch viel mehr zu bieten, z.B. die tollen Barcamps 😉 und auch anderes…) für meine Heimat erachtet und geschätzt. Konnte mir nie vorstellen einmal wegzuziehen. Früher. Seit über 1,5  Jahren wohne ich nun hier in Frankfurt am Main und fühle mich inzwischen sehr wohl. In eine Großstadt (aus der Sicht eines Tübingers) zu ziehen wäre mir früher nie in den Sinn gekommen, so hatte ich halt auch meine Vorurteile (hauptsächlich gegen Stuttgart). Laut, stinkend, dreckig und immer der allgegenwärtige Vandalismus und die Kriminalität. Soo aber hab ich immer gedacht, dass es Frankfurt am Main ist. Okay, trifft vielleicht auf einige Ecken in Frankfurt zu (nein, dieses Bankenviertel sieht jetzt nicht so schlimm aus – und nein, das Occupy-Camp war kein Basislager der kapitalistischen Finanzverbrecher). Inzwischen aber habe ich Frankfurt von anderen Seiten entdeckt. Die große Vielfalt an Kultur, die einem hier geboten wird, erschlägt einen fast schon ganz. Da blickt man nicht durch. Früher in Tübingen an einem Wochenende: ok, wir gehen in die Stadt und haben… eine Handvoll Kneipen und Clubs, in der man abhängen kann. Jetzt in Frankfurt weiß ich manchmal nicht wohin mit den vielen Angeboten.

Als ich nach Frankfurt zog (im Herbst 2010), empfing mich der Herbst und Winter mit Kälte, Nässe und so. Das hab ich als Neuer auf ganz Frankfurt übertragen und so hab ich zuerst Frankfurt nicht gemocht. Doch dann, durch das Kennenlernen von einigen Leuten, die rund um und in Frankfurt leben, arbeiten und die ich inzwischen als Freunde gewonnen habe, hat sich das alles gewandelt. Ich bin viel auf Achse, nicht zuletzt durch das #SchnitzelFFM (ein Phänomen für sich, das nun auch in Stuttgart und in Hamburg gewandert ist) und die Leute in der Piratenpartei Frankfurt. Durch sie alle habe ich gemerkt, wie schön, aufregend und überhaupt nicht langweilig Frankfurt sein kann und ist. Und es macht Spaß. Ja, Frankfurt macht Spaß. Und es ist meine neue Heimat geworden, ich fühle mich wohl hier. Und bin dankbar für die tollen Freunde. Jetzt über Ostern besuche ich Tübingen wieder, freue mich auf die frühe Osternachtsfeier (wie immer um 6 Uhr morgens) in der Stiftskirche und das anschließende Osterfrühstück im Gemeindehaus. Werde dort auf viele altbekannte Gesichter treffen und stolz erzählen können, wie wohl ich mich in Frankfurt fühle und wie viel Spaß (nicht immer, aber zu 98%) die Arbeit in „dieser“ Piratenpartei macht. Auch schön ist es, wieder einmal Tübingen zu sehen und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen.

Was versteht ihr unter „Heimat“ oder wo seid ihr beheimatet?

Ab heute gibt es Frankfurter #Bibelfasten der Evangelischen Hoffnungsgemeinde

Seit heute ist es wieder soweit – wie jedes Jahr an Aschermittwoch beginnt hier und dort das große Fasten. Nachdem ich letztes Jahr das mit der „7 Wochen ohne„-Aktion versucht habe, aber nicht so wirklich durchhalten konnte, werde ich dieses Jahr an dem „Bibelfasten“ teilnehmen. Bibelfasten? Heißt das, wir verzichten 7 Wochen komplett auf die Bibel? So klingt das nämlich. Nein, denn das ist es gar nicht.

Keine Sorge, ich bin kein mega frommer Christ und werde hier auch niemanden zwingen, irgendeinen Glauben aufzudrücken. Ich habe nur bemerkt, dass ich – seitdem ich in Frankfurt wohne – nicht mehr so regelmäßig in die Kirche gehe. Und das fehlt mir. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich keine Gemeinde habe oder mich nicht einer Gemeinde nah fühle. Auch weil mich die Angebote der umliegenden Gemeinden nicht so wirklich interessieren oder ansprechen. Deshalb bin ich sehr interessiert über den Hinweis bei „Frankfurt Evangelisch“ gewesen und dem dortigen Angebot des „Bibelfastens„. Auch wenn ich dann keine physische Gemeinde habe, vielleicht ist das eine Art Ersatz – der Anfang von Kirche 2.0?

Wer sich per E-Mail bei Pfarrer Kessner mit dem Stichwort „Bibelfasten“ meldet, erhält bis Ostern automatisch jeden Tag einen Text aus der Bibel zugeschickt. Ich finde das sehr praktisch und habe auch gestern gleich noch schnell eine E-Mail hingeschickt. Hoffentlich rechtzeitig.

Außerdem spuckte mir auch noch eine Internet-Suchmaschine den Blog von Bibelfasten raus: http://bibelfasten.blogspot.com/. Das Design vom Blog finde ich jetzt nicht gerade schön – wirkt ein wenig zu düster. Aber mal sehen. Bin gespannt und hoffe vielleicht, einige Erfahrungen daraus hier auch bloggen zu können. NACHTRAG: Das Blog ist nicht aktuell, es ist vom letzten Jahr.

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Fastenaktionen der Kirchen hin oder her – wer fastet zwischen Aschermittwoch und Ostern wirklich? Wer von euch hat schon durchgehalten oder welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wie seht ihr das ganze (egal ob jetzt aus einem religiösen Hintergrund oder nicht)? Schreibt mir doch hier in die Kommentare. Freue mich drauf. 🙂

Ich bin Herbert – und Du? #wirsindherbert

Ich bin Herbert! Und Du?

 

Ich bin Herbert - und Du?

Ich bin Herbert, weil

  • ich ein Teil dieser Stadt bin und mitbestimmen möchte, was hier in Zukunft passiert
  • mir die Beteiligung aller Frankfurter wichtig ist
  • ich bei wichtigen Entscheidungen gefragt werden möchte
  • ich transparente Politik gut finde!
  • ich ehrliche und nachvollziehbare Politik unterstütze!
  • wir alle Herbert sind
  • Herbert ein Bürgermeister für uns alle sein wird
  • ich nicht von einem dahergelaufenen Juristen mit Glasbausteinen vertreten werden kann.
  • ich es kann.
  • ich Orangen mag.
  • ich beitragen möchte, dass Frankfurt so vielfältig bleibt, wie es ist
  • ich nicht gerne schon mit fertigen Entschlüssen konfrontiert werden, sondern mitbestimmen möchte
  • ich einen OB will, der sich auch in meiner zweiten Heimat, dem Netz, auskennt
  • ich möchte, dass nicht nur für eine gesellschaftliche Elite Politik gemacht wird, sondern für alle
  • auch mein Sohn noch Demokratie kennenlernen soll.
  • ich Frankfurt liebe.
  • ich menschliche Politik möchte
  • ich selber was zum Positiven verändern möchte.
  • ich keinen Hells-Angels-Sympathisanten als OB will
  • ich für klar kommunizierte Politik stehe
  • ich keinen Parteipolitiker im Amt des Oberbürgermeister wünsche
  • ich Sachpolitik besser finde als Parteipolitik
  • Herbert gut für uns ist
  • etwas Echtes uns gut tut
  • Frankfurter Bürger Frankfurter Politik machen sollten
  • ich die Forderung der Partei nach kleinen und niedlichen Tieren für den Zoo voll unterstütze
  • Boris Rhein nicht zu kleinen Katzen passt
  • ich denke, dass man mit Transparenz am besten oben anfängt
  • der Bürgermeister für die Frankfurter Bürger einstehen sollte und nicht für eine Partei
  • der Frankfurter Korruptionsdschungel einen Oberförster braucht
  • der OB die Schlüssel zu jedem Hinterzimmer im Römer kriegt
  • ich in dieser Stadt auch noch in 20 Jahren leben und nicht wegen der Mietpreise nach Offenbach will
  • weil Herbert Ich ist
  • ich ansonsten keine Alternativen zur Wahl sehe
  • ich mir vorstellen kann, was in der deutschen Politik passiert, wenn Herbert OB wird
  • ich glaube dass wir uns Bimbespolitik einfach nicht mehr leisten können
  • ich weiß, dass wenn sich Berlin 9% traut, macht Frankfurt 51% daraus
  • ich finde eine außergewöhnliche Stadt braucht einen entsprechenden OB
  • ich kein Hellseher sein muss, um rauszufinden, welcher Kandidat sich für uns Bürger einsetzen wird, jetzt mal ehrlich
  • ich Themen- und keine Machtbündnisse will
  • schwarzer Tee mit einem Schuss Rum besser schmeckt
  • ich mir lange genug angesehen habe, wie es die anderen machen
  • meine Frau auch Herbert ist
  • kein Herbert auch keine Lösung ist
  • der Trend zum Zweitherbert geht
  • ich so sexy bin
  • ein Herbert ist nicht genug
  • ich eine Zukunft haben will
  • die Parteien, die uns in diese Lage gebracht haben, nicht fähig sind uns wieder aus dieser Lage herauszuführen
  • die Piraten das gesagt haben
  • dagegen Chuck Norris ein armes Würstchen ist
  • ein Leben ohne Herbert möglich, aber nicht sinnvoll ist
  • Herbert die Zäsur darstellt
  • ich keine alten Zöpfe mehr mag
  • es so nicht weitergehen kann
  • ich Politik für Bürger, nicht Firmen sehen will

und Du – bist du auch Herbert?

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