Warum ich Nargess Eskandari-Grünberg als Oberbürgermeister-Kandidatin unterstütze

Als ehemaliger politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Hessen, jetziges Mitglied von Bündnis 90 / Die Grünen und Netz/Menschenrechtsaktivist unterstütze ich Nargess Eskandari-Grünberg als Oberbürgermeister-Kandidatin der Stadt Frankfurt.

Als ich im November 2017 bei den Grünen nach längerer politischer Inaktivität (auch aufgrund privater Gründe!) Mitglied wurde, meldete ich mich nach einer Kreismitgliederversammlung und einem Landesparteitag beim Wahlkampfteam und arbeite seither mit. Über Mailinglisten, realen Treffen und Wahlkampfaktionen auf der Straße und in U-Bahnen habe ich Nargess als eine sehr überzeugte und sympathische Kandidatin für das Amt einer Oberbürgermeisterin kennengelernt.

Nach Paris und London ist es an der Zeit für eine internationale Stadt wie Frankfurt eine Oberbürgermeisterin zu haben, die nicht in der Stadt, nicht im Bundesland und auch nicht in der Bundesrepublik Deutschland geboren wurde. Der überwiegende Teil der hier lebenden und arbeitenden Menschen sind internaler Herkunft oder aus anderen Teilen der Bundesrepublik. Nargess wurde in Teheran (Iran) geboren, kam vor über 30 Jahren als politischer Flüchtling nach Frankfurt und hat hier ihre neue Heimat gefunden. Vor all dem ziehe ich meinen Hut – viele andere Menschen sind auch leider weiterhin auf der Flucht (aber das ist ein anderes Thema). Nargess hat sicherlich viel kämpfen müssen und es war sicher nicht einfach. Durch ihre langjährige politische Erfahrung in allen möglichen Bereichen – von der Kommunalen Ausländervertretung (KAV) über verschiedene Mitgliedschaften in städtischen Ausschüssen bis hin zur Dezernentin für Integration bildet sie für mich ein Bild einer Politikerin welches mich auch glaubhaft vertritt. Sie kann sehr gut mit Menschen umgehen, hört gut zu und motiviert.

Ihre Vision von einem 365 Euro Jahresticket (1 Euro Tagesticket) finde ich absolut begrüßenswert und mit konkreter Planung auch umsetzbar. So ein Ticket gibt es schon für Schülerinnen und Schüler – warum also nicht für alle in Frankfurt lebende Menschen?! Die Teilhabe am Stadtleben und an der Kultur würde sich enorm bessern (natürlich muss auch die Infrastruktur ausgebaut und vorausgeplant werden).

Über ihre anderen Punkte könnt ihr euch in diesem PDF informieren: http://eskandari-gruenberg.de/wp-content/uploads/2017/11/Frankfurt-kann-anders-Acht-Ideen.pdf

Hier auf diesem Foto waren Heike, Nargess, Ralf und ich auf Wahlkampftour in den U-Bahnen Frankfurts unterwegs. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht und ich drücke Nargess die Daumen für die Wahl!

dav

Wichtig ist jedenfalls – zur Wahl gehen und eure demokratische Freiheit nutzen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.