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	Kommentare zu: Und nun Thüringen und Sachsen?	</title>
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	<description>Senior Technology Engineer, Blogger, Tech-Enthusiast and Networker</description>
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		<title>
		Von: Adam One		</title>
		<link>https://alexander-schnapper.de/2024/09/03/und-nun-thueringen-und-sachsen/#comment-30877</link>

		<dc:creator><![CDATA[Adam One]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 08:25:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war bei der letzten EU-Wahl Wahlhelfer in Wuppertal – einer ganz normalen Stadt in NRW, mitten im Westen. Nichts Besonderes, einfach eine durchschnittliche Gegend. Doch das Ergebnis in meinem Wahlkreis hat mich schockiert: Die AfD hat gewonnen.

Das hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Nach den Geschehnissen in Solingen und den vielen Diskussionen, die seitdem im Raum stehen, beginne ich die Menschen immer besser zu verstehen, wenn sie sagen: „Es ändert sich nichts.“ Diese Resignation, dieser Frust, den ich spüre, ist nicht unbegründet. Es wird Zeit, dass wir anfangen, uns ernsthaft mit den Sorgen der Menschen auseinanderzusetzen – bevor der Unmut weiter wächst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war bei der letzten EU-Wahl Wahlhelfer in Wuppertal – einer ganz normalen Stadt in NRW, mitten im Westen. Nichts Besonderes, einfach eine durchschnittliche Gegend. Doch das Ergebnis in meinem Wahlkreis hat mich schockiert: Die AfD hat gewonnen.</p>
<p>Das hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Nach den Geschehnissen in Solingen und den vielen Diskussionen, die seitdem im Raum stehen, beginne ich die Menschen immer besser zu verstehen, wenn sie sagen: „Es ändert sich nichts.“ Diese Resignation, dieser Frust, den ich spüre, ist nicht unbegründet. Es wird Zeit, dass wir anfangen, uns ernsthaft mit den Sorgen der Menschen auseinanderzusetzen – bevor der Unmut weiter wächst.</p>
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		Von: Sven		</title>
		<link>https://alexander-schnapper.de/2024/09/03/und-nun-thueringen-und-sachsen/#comment-30287</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 15:55:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich muss dir leider widersprechen: Politik hat nicht alles versucht. Sie hat schon dadurch versagt, weil sie in den letzten Jahrzehnten nach dem Krieg nicht daran gearbeitet hat, die Gesellschaft demokratisch zu gestalten. Ja, es hat sich viel verändert. Frauen sind - vom Papier her - gleichberechtigt, aber noch viel mehr ist gleich geblieben. Schule, Wirtschaft und Familie sind Institutionen, die inhärent autoritär organisiert sind. Menschen werden also nicht demokratisch, sondern autoritär sozialisiert. Und jetzt die Frage: Wie soll ein autoritär sozialisierter Mensch eine demokratische Gesellschaft stützen und gestalten? 

Hinzu kommt, und darüber habe ich letztens auf meinem Blog geschrieben, dass die etablierten Parteien keine Grundwerte mehr haben. Keine Standpunkte, die rote Linien kennzeichnen und die nicht zum Diskurs stehen. Die keine Kompromissmasse sind und die den Wähler*Innen eine Orientierung geben, wen sie wählen sollten, wenn sie bestimmte Werte und Standpunkte in einer Regierung vertreten sehen möchten. Oder zumindest in der Opposition. Alle versuchen irgendwie die &quot;Mitte&quot; zu sein, aber das geht nicht, nicht in einer Demokratie, wo wir einen Wettbewerb der Ideen brauchen. 

Als dritter Punkt kommt hinzu, dass die Demokratie an sich nie weiterentwickelt wurde. Repräsentative Demokratie ist eine Brückentechnologie. Sie führt entweder zu einer demokratischen Gesellschaft oder zurück in den Faschismus. Eine demokratische Gesellschaft bedeutet aber, dass die Menschen wirklich mitmachen können, nicht nur alle paar Jahre ein Kreuz setzen, sondern aktiv in Entscheidungen einbezogen werden. Da sind wir dann aber wieder bei Punkt eins, die fehlende demokratische Sozialisierung. Deswegen ist die derzeitige Entwicklung tatsächlich erschreckend, aber für mich leider auch nachvollziehbar. Die Lösung muss durch irgendeine autoritäre Person oder Partei kommen, mitmachen und mitgestalten wurde ja so nie erlernt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dir leider widersprechen: Politik hat nicht alles versucht. Sie hat schon dadurch versagt, weil sie in den letzten Jahrzehnten nach dem Krieg nicht daran gearbeitet hat, die Gesellschaft demokratisch zu gestalten. Ja, es hat sich viel verändert. Frauen sind &#8211; vom Papier her &#8211; gleichberechtigt, aber noch viel mehr ist gleich geblieben. Schule, Wirtschaft und Familie sind Institutionen, die inhärent autoritär organisiert sind. Menschen werden also nicht demokratisch, sondern autoritär sozialisiert. Und jetzt die Frage: Wie soll ein autoritär sozialisierter Mensch eine demokratische Gesellschaft stützen und gestalten? </p>
<p>Hinzu kommt, und darüber habe ich letztens auf meinem Blog geschrieben, dass die etablierten Parteien keine Grundwerte mehr haben. Keine Standpunkte, die rote Linien kennzeichnen und die nicht zum Diskurs stehen. Die keine Kompromissmasse sind und die den Wähler*Innen eine Orientierung geben, wen sie wählen sollten, wenn sie bestimmte Werte und Standpunkte in einer Regierung vertreten sehen möchten. Oder zumindest in der Opposition. Alle versuchen irgendwie die &#8222;Mitte&#8220; zu sein, aber das geht nicht, nicht in einer Demokratie, wo wir einen Wettbewerb der Ideen brauchen. </p>
<p>Als dritter Punkt kommt hinzu, dass die Demokratie an sich nie weiterentwickelt wurde. Repräsentative Demokratie ist eine Brückentechnologie. Sie führt entweder zu einer demokratischen Gesellschaft oder zurück in den Faschismus. Eine demokratische Gesellschaft bedeutet aber, dass die Menschen wirklich mitmachen können, nicht nur alle paar Jahre ein Kreuz setzen, sondern aktiv in Entscheidungen einbezogen werden. Da sind wir dann aber wieder bei Punkt eins, die fehlende demokratische Sozialisierung. Deswegen ist die derzeitige Entwicklung tatsächlich erschreckend, aber für mich leider auch nachvollziehbar. Die Lösung muss durch irgendeine autoritäre Person oder Partei kommen, mitmachen und mitgestalten wurde ja so nie erlernt.</p>
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