Demo für ein faires Praktisches Jahr (PJ)

Letzte Woche fand an der Hauptwache in Frankfurt eine Demonstration von einigen hundert Studentinnen und Studenten statt, die für eine angemessene Entschädigung im PJ (Praktisches Jahr) und für den Erhalt der Selbstlernzeit (Studientag) interessierte Passanten informierten. Ich habe mir einige Reden angehört und auch einen Flyer in die Hand drücken lassen. Leider gab es keine Liste oder ähnliches in der man/frau sich mit einer Unterschrift hätte eintragen können um Solidarität auszudrücken. Also machte ich erst einige Fotos von der Demonstration und einigen Plakaten/Schildern. Danach entdeckte ich auf dem Flyer den Link zur Petition, die ich hier auch verlinke: change.org/fairesPJ.

Der Flyer ist ein wenig zerknittert, daher zitiere ich den Inhalt hier:

Seit dem 1. April 2013 ist die bundesweite Obergrenze der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr auf 597 Euro pro Monat festgesetzt worden. Auch in Hessen werden Medizinstudenten in immer mehr Kliniken entschädigt – nur in Frankfurt gehen Medizinstudierende noch immer leer aus.

Des Weiteren soll nun auch der sogenannte Studientag – ein Tag in der Woche, der den Studenten zum Selbststudium und zur Prüfungsvorbereitung (noch) zur Verfügung steht – gestrichen werden.

So sehen faire Studienbedingungen nicht aus. Unterstützen Sie unsere Petition:  http://www.change.org/fairesPJ

Und auf der Rückseite oder Vorderseite (konnte das nicht so genau erkennen) gab es ein kleines Rätsel:

Schätzen Sie das Jahreseinkommen eines Studierenden im Praktischen Jahr (PJ)*:

*Das Praktische Jahr: Studienabschnitt, in dem Studierende in der Regel 40 Stunden pro Woche üer 48 Wochen lang in einer Klinik tätig sind.

A: 40.000 Euro
B: 10.000 Euro
C: 0 Euro
D: 100 Euro
E: 1.000 Euro

Fotos unter BY-NC-ND 4.0 Creative Commons-Lizenz

Richtige Antwort: C

Fotos sind auch hier zu finden: https://plus.google.com/photos/107557354881771677606/albums/5880129947191776545?authkey=CPfL3tKlmqaO4QE

Flüchtlingsstreik in #Frankfurt am Main an der #Hauptwache

Seit dem 20. Oktober streiken Flüchtlinge auf der Hauptwache in Frankfurt am Main für ein menschenwürdigeres Asylrecht in Deutschland. Menschen, die in ihrer Heimat vom eigenen Staat verfolgt werden, weil sie z.B. oppositionell tätig sind oder einer religiösen Minderheit angehören, können nach Art. 16a des deutschen Grundgesetzes Asyl (griech.: unverletzlich; Zuflucht, Obdach) beantragen. Jedoch sind sie dann erst einmal Asylbewerber, oft für Jahre, und dürfen weder arbeiten noch eine Ausbildung beginnen oder einfach ihr Wohnumfeld verlassen. Selbst die Schulpflicht für Kinder von Asylbewerber ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt.

Quelle: Piratenpartei Frankfurt am Main

Weitere Informationen auf deren Blog unter http://fluechtlingsprotest-hessen.de und auf Twitter bei @FluchtundAsyl