Stoppt das Autofahr-Überwachungs-Gesetz

Unterzeichne auch Du die Online-Petition Stoppt das Autofahr-Überwachungs-Gesetz von Digitalcourage e.V.

Ich möchte Dich bitten die Online-Petition von Digitalcourage e.V. mit dem Titel “Stoppt das Autofahr-Überwachungs-Gesetz” zu unterzeichnen. Empfänger sind die Bundesregierung und speziell Bundesverkehrsminister Andi Scheuer.

Ich zitiere aus der Petition:

Statt die Ursachen von Abgas- und Umweltproblemen zu lösen, will die Bundesregierung mit dem Autofahr-Überwachungs-Gesetz alle überwachen, die Autofahren. In die geplanten Überwachungsfallen geraten aber zwangsläufig auch alle, die keinen Diesel fahren, Mitfahrende sowie Radfahrende, Motorradfahrende und Fußgänger.
Die Autoindustrie soll im Dieselskandal geschont werden, die Bevölkerung wird mit Überwachung bestraft: Überall dort, wo Dieselfahrverbote oder andere abgasbezogene Verkehrsregelungen gelten, sollen massenweise automatisch die Gesichter der Fahrenden und die Fahrzeuge gefilmt werden. In der Praxis werden aber alle im näheren Umfeld erfasst. Zusätzlich zur Bildüberwachung sollen alle Kennzeichen erfasst und mit dem Zentralen Fahrzeugregister abgeglichen werden.
Die Zeit drängt: Die Bundesregierung hat das geplante Autofahr-Überwachungs-Gesetz bereits Anfang November 2018 im Kabinett beschlossen. Es kann jeden Moment in den Bundestag kommen. Diese Petition fordert, dass der Entwurf zum Autofahr-Überwachungs-Gesetz zurückgezogen wird und die Bundesregierung eine komplett überwachungsfreie Lösung findet!

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openPetition: Tempo 30 bei Nacht endlich umsetzen in Frankfurt

Es gibt eine Petition auf openPetition für Frankfurt bei der ich Dich bitten möchte, sie auch zu unterzeichnen. Es geht darum, Tempo 30 bei Nacht endlich auch umzusetzen. Ich zitiere den Petitionsaufruf:

Petition Tempo 30 bei Nacht endlich umsetzen

Petition Tempo 30 bei Nacht endlich umsetzen

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“
(Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes GG)

Die Politik in Stadt und Land muss endlich der ihr übertragenden Aufgabe nachkommen, seine Bürger*innen vor lärmbedingten Gesundheitsgefahren zu schützen.

In einem großangelegten Verkehrsversuch wurde 2015/16 festgestellt dass die positiven, lärm- und abgasreduzierenden und gesundheitsverbessernden Auswirkungen von Tempo 30 bei Nacht auf Hauptverkehrsstrecken die kaum vorhandenen negativen bei weitem überwiegen. www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/abschlussergebnisse_tempo30_nachts_22017.pdf

Trotzdem wurden die Tempo 30 Schilder nach Ende des Modellversuchs einfach abmontiert und die Empfehlung der teuren, umfassenden Studie bis heute nicht umgesetzt.

Es ist uns von der Arbeitsgruppe “Tempo 30 bei Nacht” ein Rätsel, wie wissentlich in Kauf genommen wird, so vielen Anwohner*innen eine mit so einfachen, quasi kostenlosen, Mitteln und ohne spürbare Nachteile für die restliche Bevölkerung umzusetzende Verbesserung vorzuenthalten.

Wir möchten also alles daran setzen, dass dieser Missstand alsbald behoben wird und an den im teuren Modellversuch positiv getesten Abschnitten dauerhaft “Tempo 30 bei Nacht” installiert wird. Dies betrifft folgende vier Straßenabschnitte in Frankfurt am Main: Nibelungenallee/Rothschildallee Eschersheimer Landstraße Untermainkai/Mainkai/Schöne Aussicht Lange Straße

Begründung

Lärm kann – besonders wenn die Nachtruhe beeinträchtigt wird – nicht nur störend sondern gesundheitsschädlich wirken. Von nächtlicher Gesundheitsstörung spricht man, wenn die Lärmbelastung über 55 dB(A) liegt. An Hauptverkehrsstrecken in der Stadt Frankfurt am Main beträgt der Lärmpegel auch in der Nacht über 75dB(A), wie man etwa über den Lärmviewer Hessen prüfen kann laerm.hessen.de Allein die ohne größere Kosten umsetzbare Einführung von Tempo 30 – Geschwindigkeitsbeschränkungen zwischn 22h und 6h bringt eine Verringerung von etwa 3dB(A), wodurch das Verkehrsaufkommen als um etwa 50% verringert wahrgenommen wird. Der Zeitverlust für die Autofahrer*innen ist währenddessen so gering, dass er kaum messbar ist und auch potentielle Ausweichstrecken haben keine Mehrbelastung erfahren, wie der o.g. Modellversuch bewiesen hat.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martina Lansky aus Frankfurt am Main

Pressebericht

Ich hab unterschrieben. Du auch?

Beitragsbild: pixabay, CC0

Pogen für den guten Zweck VI

Bereits zum sechsten Mal lädt Black Bembel Block zum “Pogen für den guten Zweck” zugusten der Anne-Frank-Stiftung ein:

Am Freitag, 16.11.2018 im Dreikönigskeller in Frankfurt, Einlass ab 21 Uhr, Eintritt 7 Euro.

*** FÜR DER GUTEN ZWECK ***

Zugunsten Bildungsstätte Anne Frank Frankfurt am Main

Im Juli 1994 gründeten engagierte FrankfurterInnen den gemeinnützigen Verein Jugendbegegnungsstätte Anne Frank. Anlass war das Projekt “Auf den Spuren der Anne Frank”, das zum 65. Geburtstag von Anne Frank im Stadtteil Dornbusch initiiert wurde. In der Geburtsstadt Anne Franks sollte ein Ort der Erinnerung, der Auseinandersetzung und der Begegnung geschaffen werden.

2013 wurde die Jugendbegegnungsstätte in Bildungsstätte Anne Frank umbenannt. Die Namensänderung markiert, dass die Institution neben der Jugendarbeit auf vielen weiteren Feldern aktiv ist.

Bis heute wird die Bildungsstätte durch den Verein und seine Mitglieder getragen.

Mehr dazu unter: www.bs-anne-frank.de

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Diskussionsveranstaltung in Tübingen: Deutsche Türkeipolitik – Normalisierung der Beziehungen?

Heike Hänsel MdB, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag lädt ein:

Deutsche Türkeipolitik – Normalisierung der Beziehungen?
Mit: Meşale Tolu & Sharo Garip
Donnerstag, 22. November 2018, 20 Uhr, Aula Uhlandstraße 30, Tübingen
(Facebook-Event-Link)

Sharo Garip, Sozialwissenschaftler aus Köln: wurde über 2 Jahre in der Türkei festgehalten auf Basis konstruierter Vorwürfe der Terrorpropaganda, weil er den Aufruf der „Akademiker für den Frieden“ unterzeichnete.

Meşale Tolu, Journalistin aus Ulm: wurde von April bis Dezember 2017 in der Türkei inhaftiert, auf Basis konstruierter Vorwürfe der Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Beides wegen ihrer kritischen Berichterstattung über die türkische Regierung.

Disclaimer:

Ich bin kein Mitglied der Partei Die Linke noch bin ich vor Ort in Tübingen zu der Veranstaltung, aber ich habe eine Solidaritätsaktion im Februar 2017 in Tübingen diesbezüglich gesehen und auch darüber gebloggt. Deshalb weise ich auf die Diskussionsveranstaltung hin.

Gelebte konkrete Solidarität – Teachers on the Road Frankfurt

Vor einiger Zeit habe ich um Unterstützung für die Crowdfunding-Kampagne für die “Teachers on the Road Frankfurt” gebeten (und auch darüber gebloggt, aber leider existiert der Blogartikel nicht mehr aufgrund SQL-Fehler meinerseits…). Zumindest auf anderen Onlinenetzwerken rief ich zur Teilnahme und Mitwirkens auf.

Warum crowdfunden?

Da ich einige der freundlichen und hilfsbereiten Menschen kenne, die ihre wertvolle Zeit und Energie in das Projekt investieren war es klar, das ich mit beim Crowdfunding helfe. Ich konnte zum damaligen Zeitpunkt nicht viel finanziell beitragen, aber jeder Beitrag hilft. Dann wartete ich gespannt auf das Erreichen des Crowdfundingziels und vor wenigen Monaten dann hieß es dann “VIELEN DANK”

Das Crowdfundingziel wurde erreicht, 80 Fans und 360 Unterstützer haben 21.264 Euro gespendet:

Und heute dann traf per Post mein “Dankeschön” ein. Das möchte euch nicht vorenthalten. Es sind ein selbstgeschriebener Brief und zwei Buttons:

Dankeskarte von Teachers on the Road Frankfurt für meine Unterstützung bei der Crowdfunding Kampagne

Dankeskarte von Teachers on the Road Frankfurt für meine Unterstützung bei der Crowdfunding Kampagne

Lieber Alexander! herzlichen Dank für deine Unterstützung unserer Crowdfunding-Kampagne für gelebte konkrete Solidarität! Deine Teachers on the Road

Buttons von Teachers on the Road Frankfurt - Refugees Welcome

Buttons von Teachers on the Road Frankfurt – Refugees Welcome

Ich möchte mich bei allen von “Teachers on the Road Frankfurt” bedanken. Was mit dem Crowdfunding alles gemacht werden kann? (Quelle Teachers on the Road)

So können wir nun weiterhin Material und Räume für den Deutschunterricht organisieren, ÖPNV-Tickets für Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe finanzieren und auch weiterhin Unterstützung bei Asylverfahren leisten.
Auch unsere Öffentlichkeitsarbeit, in der wir auf die Realität europäischer Migrationspolitik aufmerksam machen, können wir nun weiterführen und ausbauen!

Das Fazit von allem?

Unterstützt die Menschen in eurer unmittelbarer Umgebung die sich um gelebte konkrete Solidarität einsetzen und für ein friedliches, buntes Miteinander einsetzen.

Termin vormerken Barcamp RheinMain 2018 in Wiesbaden

Beim 94. Webmontag im Ignite Format hat Ali Pasha über faire Algorithmen gesprochen und damit eine interessante Diskussion angestoßen. Am Ende seiner Folien hat Ali auf eine mögliche Session beim Webmontag RheinMain hingewiesen. Unter anderem hat Holger ein schönes Foto auf Twitter von Ali und seiner Folie veröffentlicht:

Holger Schweichler fotografiert Ali Pasha beim Webmontag Ignite

Holger Schweichler fotografiert Ali Pasha beim Webmontag Ignite

Ein wenig ist die Werbung für das Barcamp untergegangen, deshalb möchte ich hiermit ein wenig anfangen und würde mich freuen, wenn andere auch mehr auf das Barcamp RheinMain (BCRM) hinweisen. Also, schlagt eure Kalender auf oder tragt diese in eure digitalen Planer ein.

Zehn Jahre Barcamp RheinMain

Zum zehnten Mal findet die größte Unkonferenz im Rhein-Main-Gebiet statt. Und zwar am 24. und 25. November 2018 bei der R+V Akademie in Wiesbaden. Organisiert wird das Barcamp von Netzkultur RheinMain e.V. und das seit sehr vielen Jahren mit viel Liebe, Schweiß und Hingabe. Die Historie über die letzten Barcamps findet ihr auf der Barcamp-Website und bietet viel Informationen auch für neugierig-interessierte Menschen. Feiert mit und kommt zahlreich.

Weitere Barcamps

Bis zum Barcamp RheinMain im November gibt es weitere bei denen es sich lohnt vorbeizuschauen und teilzunehmen. Übrigens gibt es in der Barcamp Liste eine sehr gute Übersicht über alle möglichen Barcamps im deutschsprachigen Raum. Hier zwei Barcamps in der Nähe des Rhein-Main-Gebietes 🙂

  • Barcamp Stuttgart, 15.9.2018 (Sa) bis 16.9.2018 (So)
  • Barcamp Rhein-Neckar 2018, 22.9.2018 (Sa) bis 23.9.2018 (So)

🙂

Hurra und Bravo – der #wmfra ist nun ein Verein

Die Macher*innen vom Webmontag Frankfurt haben über die sozialen Netzwerke am 5. September 2018 bekannt gegeben, dass ein Webmontag Frankfurt Verein gegründet wurde, dazu wird es zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen geben (hoffentlich beim kommenden Ignite-Webmontag).

Ich freue mich sehr für die sieben Gründungsmitglieder*innen und bin auf weitere Informationen gespannt. Diesen kleinen Blogbeitrag hab ich einfach mal kurz festhalten wollen.

Am 10. September 2018 ist wieder Webmontag Frankfurt als Ignite

In wenigen Tagen findet die 94. Ausgabe des Webmontag Frankfurt in der Ignite-Version statt.

(von der wmfra Website zitiert):

Das Programm für den Ignite-Abend ist noch nicht ganz fertig, sieht aber bis jetzt wie folgt aus:

  • Judith Biedenkapp, „UX Trends und Tipps”
  • Dr. Osman Sarcacelik, „Startup Grind FFM”
  • Nicole Pauli, „JobCast”
  • Anna Scheffold, „Sportler-Mindset & agile Arbeitswelt”
  • Stefan Evertz, „AltstadtCamp – Kultur und urbaner Raum im digitalen Wandel”
  • Peter Löwenstein, „Mastodon”
  • Katja Evertz, „#HessenBuzz – Social Media zur Landtagswahl Hessen”
  • Stefan Pitz, „Terror! Panik! AI!”
  • Eleonore Wall, „Mastermind”

Moderation: Andreas Söntgerath

Mehr Informationen unter www.wmfra.de

Toot toot, Tröt und das Mastodon

Vor langer Zeit gab es schon mal eine “Umzugswelle” von Twitter hin zu Mastodon (etliche Medien und Onlineportale berichteten, zB Bento (wobei bei Bento seit letztem Jahr nicht mehr dort aktiv ist: https://cybre.space/@bento), SHZ und bei heise.de gibt es auch einige Beiträge dazu und schnell waren auf etlichen Servern die Kapazitäten erreicht und ich meldete mich bei unixcorn.xyz an und erstellte dort einen Account. Allerdings waren die mobilen Apps damals noch nicht fertig ausgereift und auch ist der Server oft ausgefallen und die anfängliche Freude über französische Interaktivität verging weil ich nicht so viel Zeit im Netzwerk verbrachte wie Anfangs gedacht.

Nun aber seit einigen Tagen bemerkte ich einige Mitteilungen via Email, das mir einige Menschen auf meinem Account folgten. Und anscheinend gab es auf Twitter Diskussionen oder eine Exit-Bewegung. Habe ich nicht mitbekommen, wahrscheinlich weil ich nicht mehr wegen jedem Stöckchen aufschreie. Oder einiges auch schon an “Exits” gesehen habe. Jedenfalls machte mich die neue Instanz des Chaos Computer Clubs “chaos.social” neugieriger und ich registrierte einen Account dort. Das ich das hätte nicht machen müssen da Mastodon ein dezentraler Dienst ist (und daher egal sein sollte auf welchem Server/Instanz ich einen Account anmelde), ist mir erst hinterher wieder eingefallen.

Es existieren auch einige Blogartikel die mal mehr oder weniger technisch oder vereinfacht das mit Mastodon und dem Fediverse eingehen, auch werde ich die nächste Zeit mehr über Mastodon bloggen.

Links:

Noch behalte ich meine Social Media Accounts auf Facebook, Twitter und Instagram, aber auch irgendwann kommt die Zeit sich von Unternehmen wie Facebook und Twitter zu verabschieden. Die Vorteile könnt ihr in den oberen verlinkten Blogs nachlesen.

Ach ja, ich bin aktuell bei der Mastodon-Instanz chaos.social (chaos.social/@alexschnapper) zu finden, wenn ihr schon Mastodon nutzt, könnt ihr mich einfach in der Suche finden in dem ihr diese Mastodon-Adresse eingebt: @alexschnapper@chaos.social