Chinese surveillance system – China Embraces Facial Recognition – Videoüberwachung

Via Twitter I saw this video and want to share it with you.

Very interesting in this tweet are also the replies.

Daily reminder that most Chinese people know this is going on but are too apathetic to care

Also very interesting is this article from Cory Doctorow from the year 2015: „Reputation Economy Dystopia„.

And then I saw this video from the Wall Street Journal:

Once the stuff of science fiction, facial-scanning cameras are becoming a part of daily life in China, where they’re used for marketing, surveillance and social control. Video: Paolo Bosonin. Photo: Qilai Shen/Bloomberg

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Dein Supermarkt (Real) und die Deutsche Post überwachen Dich mittels Gesichtserkennung

Einige netzpolitisch Interessierte (und Newsletter-Empfänger/Unterstützer von digitalcourage e.V.) haben davon sicher schon was mitbekommen – aber es ist nie zu spät über das Thema aufzuklären.

Worum geht es?

Im Supermarkt (Real) und bei der Deutschen Post werden Kunden (also auch Du) mittels Gesichtserkennung überwacht. Zu Werbezwecken. Real hat inzwischen reagiert und gibt den Versuch der Gesichtserkennung der Kunden auf, aber die Deutsche Post macht weiter. Werbebildschirme mit eingebauten Kameras erkennen anhand einer Software das Alter und das Geschlecht einer Person die den Bildschirm betrachtet. Dadurch soll zielgerichtete Werbung eingeblendet werden. Wie das (hoffentlich nicht) in Zukunft aussehen könnte, ist im Film „Minority Report“ mit Tom Cruise zu sehen:

oder auch in dieser Szene:

Das mag zwar angenehm und einfach sein, aber mich erschreckt das! Zurück zum Problem. Mit der Gesichtsanalyse und weiteren Daten, wie zum Beispiel Informationen über das Smartphone (weil WLAN oder Bluetooth eingeschaltet sind), können Bewegungsprofile erstellt werden. Ich zitiere hier digitalcourage:

„Frau Mitte zwanzig, zum ersten Mal von der Kamera registriert am 8. April 2017; kommt zwei bis viermal pro Woche, verbringt durchschnittlich 38 Minuten am Point of Sale, kauft gerne Fleisch von der Hausmarke, Süßigkeiten mit Süßungsmitteln, Zigaretten, im Juni 2017 auch einen Schwangerschaftstest; kauft ab eine Woche vor Monatsende keine Markenprodukte mehr. Beobachtet Bildschirm auffällig lange bei Werbung für Frauenunterwäsche.“

Digitalcourage hat gegen Real und Deutsche Post Strafanzeige gestellt und bei ZDF WISO war dies auch Thema (am 11. September 2011):


„Heimlich überwacht der Einzelhandel Kundinnen und Kunden mit WLAN, Bluetooth, RFID-Chips und Gesichtsanalyse, weil Durchleuchten im Onlinehandel leider zum Standard geworden ist. Dabei sollte der Einzelhandel Waren handeln und nicht Menschen durchleuchten.“

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