Noch bearbeite ich meinen persönlichen Eindruck der Juli Stadtratssitzung, an der ich als Gast teilgenommen habe und schon mal vorab – ich stehe hinter der Entscheidung des Stadtrates und der Stadtspitze, die Landesausstellung 2028 abzusagen, gerade auch wegen der finanziellen Situation. Mehr dazu dann in meinem Blogbeitrag die nächsten Tage.

Hier möchte ich einfach die öffentlichen Stellungnahmen der Fraktionen aus dem Stadtrat Rothenburg ob der Tauber wiedergeben, viele haben diese auf Instagram veröffentlicht und nicht alle eine Website und bevor nun umständlich danach gesucht werden müsste, habe ich diese hier aufgelistet. Die Auflistung oder Nennung der Fraktionen ergibt sich anhand der Mitgliederzahl der Fraktion.

Aufgrund der neuen KI-Kennzeichnungspflicht in der EU, informiere ich hier, dass mein Beitragsbild KI generiert wurde, ChatGPT hat aus den Screenshots ein neues Bild erstellt. Ich bin kein Fan von so KI-Plakaten (weil sie langweilig und überall gleich aussehen inzwischen), aber für diesen Fall ist es ja eine KI Collage 😉


CSU Rothenburg

Der Instragrambeitrag hier verlinkt: https://www.instagram.com/p/DbeAGvuFnw8/ und hier als Screenshot:

Die Bayerische Landesausstellung 2028 „Kinder im Mittelalter und Früher Neuzeit“ hätte für Rothenburg viele Chancen geboten. Sie hätte hervorragend zu unserer Stadt gepasst, neue touristische Impulse setzen und insbesondere Familien als Zielgruppe stärker für Rothenburg begeistern können.
Deshalb haben wir uns die Entscheidung, die Landesausstellung abzusagen, alles andere als leicht gemacht.
Doch politische Verantwortung bedeutet auch, Wünsche und Chancen gegen das finanziell Machbare abzuwägen. Die Haushaltslage unserer Stadt hat sich erheblich verschärft. Bei einem inzwischen erwarteten Defizit von rund 700.000 bis 860.000 Euro für die Landesausstellung können wir nicht so tun, als stünden diese Entwicklungen nicht im Raum.
Für uns als CSU-Fraktion steht das Wohl der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle. Wir müssen die Handlungsfähigkeit unserer Stadt erhalten und dafür sorgen, dass notwendige Investitionen, kommunale Pflichtaufgaben, aber auch die Unterstützung der Vereine und bereits bestehender Veranstaltungsreihen in Zukunft finanziert werden können.
Deshalb haben wir als Fraktion mehrheitlich für die Absage der Bayerischen Landesausstellung 2028 gestimmt.
Wir bedauern diese Entscheidung sehr – denn wir haben die Chancen dieses Projekts gesehen. Gleichzeitig sind wir auch erleichtert, dass nun Klarheit besteht und ein erhebliches finanzielles Risiko für unsere Stadt vermieden wird.
Manchmal bedeutet Verantwortung auch, auf etwas Gutes zu verzichten, weil anderes wichtiger ist.
Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen und die Ideen, die rund um die Landesausstellung entstanden sind, dort weiterzuverfolgen, wo sie mit Augenmaß und vertretbarem finanziellem Aufwand umgesetzt werden können.

Herzliche Grüße von eurer CSU-Fraktion Rothenburg

SPD Rothenburg

Die Beiträge erfolgten über Stefan Reihs, Fraktionsvorsitzender der SPD Rothenburg, auf seinem Account: https://www.instagram.com/p/DbYfpb0idOz/?img_index=1 / und https://www.instagram.com/p/DbdNwdkjCHB/?img_index=1

Kann sich Rothenburg eine Bayerische Landesausstellung 2028 bei einem momentan prognostizierten Defizit von 700.000 bis 860.000 € leisten?
Schon 2024 hat sich die damalige SPD Fraktion gegen die Bayerische Landesausstellung ausgesprochen. Das Fragezeichen stammt aus meinem Post vom September 2024.
Knapp zwei Jahre später ist das Defizit gestiegen, gleichzeitig hat sich unsere Haushaltslage verschlechtert. Gerade mit Perspektive auf die Jahre 2027 und 2028. Wir glauben, auch die aktuelle Kalkulation hat noch lange nicht alle Kosten erfasst. Das Defizit wird weiter wachsen. Momentan sind wir beim positivsten Rechenbeispiel bei 700.000 € Defizit angekommen. Ungefähr 65 € pro Rothenburgerin und Rothenburger, egal wie alt. Wir schieben immer mehr Pflichtaufgaben und kürzen bei freiwilligen Leistungen
2024 wurde der Vertrag unter dem Vorbehalt geschlossen, dass die Mittel im Haushalt zur Verfügung stehen und bewilligt werden. Die ausführliche Stellungnahme der Kämmerei und Hinweise der Rechtsaufsicht zu unseren vergangenen Haushalten sind eindeutig.

Wir unterstützen die Beschlussvorschläge:
1) Die Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung
2) Die Bay. Landesausstellung muss daher mit Verweis auf den vereinbarten Haushaltsvorbehalt zurückgegeben werden.

„Sicher ist eine Landesausstellung eine tolle Sache – wenn man es sich leisten kann.“ So steht es in meinem Post von 2024. Leider können wir uns die Bayerische Landesausstellung nicht leisten.
Positiv sehen wir den Beschluss zu Bebauungsplan Himmelweiher. Nach ungezählten Jahren, fortwährenden Umplanungen und Änderungen, wird nun hoffentlich der Bebauungsplan XXX “Am Himmelweiher” als Satzung beschlossen. Alle Einwendungen und Anregungen sind zum wiederholten Mal abgewogen worden. Nach dem Beschluss kann endlich mit der Ausschreibung der Erschließungsmaßnahmen begonnen werden. Es wird wieder Baugrundstücke für “normale Häuslesbauer” geben.
Alle Hintergrundinfos, Beschlussvorlagen und weitere Unterlagen stehen wie immer im Ratsinfo zur Verfügung. Sitzungsbeginn: 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Und der zweite Beitrag über die Entscheidungen im Stadtrat https://www.instagram.com/p/DbdNwdkjCHB/?img_index=1

Gestern mussten zwei weitreichende und wichtige Beschlüsse gefasst. Beim Beschluss des Bebauungsplanes XXX „Am Himmelweiher“ waren sich alle einig. Die Erläuterung und Abwägung der Eingaben mehrerer Bürger wurden ausführlich dargelegt. Jetzt kann der Himmelweiher kommen!
Weniger leicht fiel die Entscheidung über die Rückgabe der Landesausstellung 2028. Alle Fraktionen hatten das Für und Wider ausführlich dargelegt. Dass die Veranstaltung ein Highlight gewesen wäre, darüber waren sich alle einig. Wie – und ob überhaupt – das zu erwartende Defizit geschultert werden kann, darüber gab es unterschiedliche Auffassungen.
Nach langer Diskussion wurde die von der Verwaltung vorgeschlagene Entscheidung mit 16:6 Stimmen beschlossen. Die Bayerische Landesausstellung 2028 wird wegen fehlender Mittel im Haushalt zurückgegeben.
Es ist wie zuhause: Dinge, für die man kein Geld hat, kann man nicht haben. So sehr man sie sich auch wünscht und so schön sie auch sein mögen.
Wichtig ist noch folgendes: dieser Beschluss ist weder ein Vertragsbruch, kein Vertrauensbruch und auch keine mangelnde Zuverlässigkeit der Stadt. Der Beschluss bezieht sich auf die Ausstiegsklausel des Haushaltsvorbehaltes im Vertrag, die ausdrücklich von beiden Seiten vereinbart wurde. Lieber ehrlich und offen einen Ausstieg organisieren, als weiterzumachen mit dem Risiko, im schlimmsten Fall überhaupt nicht liefern zu können.
Die Entscheidung bringt übrigens keine „eingesparten“ Ausgaben, die andernorts ausgegeben werden können, es ist die Vermeidung eines unkalkulierbaren Defizits. Es schafft vielleicht die Möglichkeit, einen Teil unserer freiwilligen Leistungen für Rothenburgerinnen und Rothenburger weiterhin zu stemmen.
Danke allen Kolleginnen und Kollegen für die sachliche und konstruktive Diskussion an diesem Abend, der noch sehr lange gedauert hat.
Unsere ausführliche Stellungnahme ist über den Link in der Bio zu finden.

Dieser Link im Profil von Stefan Reihs bei Instagram ist ein Google Drive Link (der zuvor eine Zugriffsanfrage bedarf). Sobald ich auch Lesezugriff habe, kann ich den Text auch hier aktualisieren. Müsste aber so aussehen:

FRV Rothenburg

Seitens der Freien Rothenburger Vereinigung (FRV) gibt es folgenden Beitrag auf Instagram: https://www.instagram.com/p/Dbc2R8FI6j_/

Keine Landesausstellung 2028 in Rothenburg

Die Entscheidung ist gefallen. Wir bedauern sehr, dass es 2028 keine Bayerische Landesausstellung in Rothenburg geben wird.

In der Diskussion war gleichzeitig deutlich zu spüren: Uns alle verbindet mehr, als uns trennt. Wir wollen Kultur in unserer Stadt, wir wollen Rothenburg weiterentwickeln und wir wollen Veranstaltungen und Projekte, die Menschen zusammenbringen und neue Impulse setzen.

Der entscheidende Punkt waren am Ende die Kosten und das finanzielle Risiko. Für die Mehrheit des Stadtrats war dieses Risiko angesichts der angespannten Haushaltslage nicht tragbar. Diese Haltung und die demokratische Entscheidung respektieren wir.

Wir selbst haben geschlossen für die Landesausstellung gestimmt. Nicht, weil wir die finanziellen Risiken ausgeblendet hätten – im Gegenteil. Wir hätten gerne noch einmal über Kosten, Einsparmöglichkeiten und die konkrete Ausgestaltung gesprochen und gemeinsam nach Wegen gesucht, die finanzielle Belastung für Rothenburg zu reduzieren.

Denn für uns überwogen die Chancen: für Kultur und Bildung, für Familien und junge Menschen, für Handel, Gastronomie und Tourismus – und vor allem für Rothenburg als lebendigen, attraktiven und zukunftsfähigen Standort.

Aber unser Blick geht jetzt nach vorne.

Wir sind optimistisch, dass wir 2028 auch ohne Landesausstellung viel erreicht haben werden: mit einer fertiggestellten und gut vermarkteten Reichsstadthalle, einem attraktiv weiterentwickelten Umfeld und neuen Ideen für die Nutzung und Belebung unserer Stadt.

Auch ohne Landesausstellung bleibt unser Ziel dasselbe: Rothenburg weiterdenken. Gemeinsam wollen wir neue Impulse setzen, unsere vorhandenen Stärken besser nutzen und im Rahmen der geplanten Strategie neue Perspektiven für die kommenden Jahre entwickeln.

Wir halten an unserem Ziel fest: ein lebenswertes Rothenburg, in dem Menschen gerne wohnen, arbeiten, ihre Kinder großziehen, sich engagieren – und gemeinsam Zukunft gestalten.

Die Landesausstellung 2028 wird nicht kommen. Aber die Ideen, der Wille und die Verantwortung, Rothenburg weiterzuentwickeln, bleiben.

Bündnis 90/Die Grünen

Die Fraktion der Grünen im Rothenburger Stadtrat hat folgende Information via Instagram und auch online auf der Website veröffentlicht: https://www.instagram.com/p/Dbgg5vvgGnQ/?img_index=1 / https://gruene-rothenburg.de/2026/08/02/aus-dem-stadtrat/

Bereits 2024 haben wir Grünen gegen die Durchführung der Bayerischen Landesausstellung gestimmt. Nicht, weil wir den kulturellen Wert einer solchen Ausstellung infrage gestellt haben, sondern weil wir erhebliche Zweifel an der damaligen Kostenkalkulation hatten. Die heute vorliegenden Zahlen zeigen leider, dass diese Zweifel berechtigt waren.

Hinzu kommt für uns ein grundsätzlicher Punkt: Eine Landesausstellung ist ein einmaliges Ereignis. Nach wenigen Monaten ist sie vorbei – die Kosten aber bleiben. Einen nachhaltigen Mehrwert für unsere Stadt, der diesen Mitteleinsatz rechtfertigt, sehen wir nicht. Den Familientourismus zu stärken ist richtig und wichtig – dafür braucht es aus unserer Sicht aber keine Landesausstellung mit einem Defizit in dieser Größenordnung.

Gerade angesichts der angespannten Haushaltslage müssen wir Prioritäten setzen. Unsere begrenzten finanziellen Mittel gehören in Projekte, die den Menschen in Rothenburg dauerhaft zugutekommen.

Es ist nie schön, ein solches Projekt aufzugeben. Aber verantwortungsvolle Kommunalpolitik bedeutet auch, Fehlentwicklungen zu erkennen und Konsequenzen zu ziehen.

Unabhängige Rothenburger

Die UR haben folgendes auf Instagram veröffentlicht: https://www.instagram.com/p/DbeVnF6DkHZ/?img_index=1

Stadtratssitzung – Verantwortung für Rothenburg.

In der vergangenen Stadtratssitzung wurden wichtige Entscheidungen für die Zukunft unserer Stadt getroffen.

Die intensiv diskutierte Bayerische Landesausstellung 2028 wurde aus finanziellen Gründen mehrheitlich abgelehnt. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Sie bedeutet jedoch keine Absage an die Kultur, sondern eröffnet die Chance, künftig vielfältige und finanzierbare Kulturangebote in Rothenburg gezielt zu fördern.

Darüber hinaus wurden weitere wichtige Beschlüsse gefasst:
✔️ Bebauungsplan Himmelsweiher beschlossen
✔️ Pop-up-Store im Markusbogen vorgestellt – zur Unterstützung von Jungunternehmer*innen beim Start in die Selbstständigkeit
✔️ Neue Beiräte bestellt
✔️ Unterstützung für langjährig aktive Feuerwehrdienstleistende beschlossen
✔️ Ehrung für 12 Jahre kommunalpolitisches Engagement
✔️ Vergabe eines Grundstücks am Philosophenweg im Losverfahren

Wir stehen für verantwortungsvolle Entscheidungen, einen soliden Haushalt und eine lebenswerte Stadt mit Perspektive.

Was ist eure Meinung zu den Beschlüssen? Wir freuen uns auf einen sachlichen und konstruktiven Austausch in den Kommentaren.


Übrigens habe ich mir durch ChatGPT nicht nur eine KI Collage generieren lassen, sondern mehrere, hier eine weitere KI generierte Collage

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