Save the date: Barcamp Rhein-Main am 23. und 24. November 2019

Ähnlich wie die Vorankündigung auf das Mobilecamp Dresden möchte ich euch jetzt schon bitten eure Kalender zu zücken und euch den 23. und 24. November 2019 freizuhalten.

Foto: BCRM18 - Stanislav Müller, lifedraft.de, CC BY-NC 2.0, https://www.flickr.com/photos/netzkultur/31181844707/in/album-72157702686742221/

Foto: BCRM18 – Stanislav Müller, lifedraft.de, CC BY-NC 2.0

Denn an diesen Tagen wird das legendäre Barcamp Rhein-Main stattfinden. Auch wieder in Wiesbaden. Allerdings halten sich die Organisatorinnen und Organisatoren vom Verein zur Förderung der Netzkultur im Rhein-Main-Gebiet e.V. mit der genauen Location noch bedeckt, versprechen aber dass das Barcamp Rhein-Main an einem neuen Ort durchgeführt wird.

Jedenfalls freue ich mich schon sehr darauf. Und ihr euch auch?

Meine Blogberichte zu vergangene Barcamps.

Rückschau Barcamp RheinMain in Wiesbaden – der zweite Tag (Sonntag) #bcrm12

Nachdem ich am ersten Tag zu spät kam, stand ich früher auf und war rechtzeitig zum Frühstück und zur Barcamp-Sessionplanung vor Ort. Überall sah man bei den Dating-FAQ-Sessionbeteiligten ein Lächeln und Schmunzeln, der Hashtag “#Ananas” war nun übergegangen und bestimmte bei vielen Zwischenrufen mitunter das Bild des Barcamps. Selten hab ich so ein Barcamp erlebt, bei dem am zweiten Tag so viel Lachen, Humor und glückliche Augen einander anblickten.

Romy und ich stellten uns auch an, um eine gemeinsame Session über RotationCuration vorzustellen, aber dazu später mehr. Am zweiten Tag ist generell bei Barcamps mit einer höheren Sessiondichte zu rechnen und dem war auch so, viele Barcamper stellten weitere Sessions vor, so dass ein weiterer Sessionslot hinzugefügt werden musste. Und genau das macht ein Barcamp aus.

Die erste Session des Tages in die ich ging, war mit “Der arabische Frühling – Wie Social Media die Erzählung vom Krieg verändert” betitelt. Thomas Zimmerling (@tzimmerling) präsentierte viele erstaunliche Fakten und wie wir zum Teil durch die vielen medialen Eindrücke auf meist skurille und schreckliche Bilder “abgestumpft”. Auch die Diskussion über Möglichkeiten, wie die Zukunft aussehen kann war klasse.

Nach der sehr lustigen und inspirierenden “Dating-FAQ”-Session folgte zum Glück die Fortsetzung von Mika. “Dating FAQ 2.0 #ananas” war der Titel und es kamen einige weitere Teilnehmer hinzu, die von den Erzählungen vom Vortag gehört hatten und interessiert waren:

Mika bei "Dating-FAQ"-Session

Mika bei “Dating-FAQ”-Session

Wie man an den Fotos sehen kann, wurde sehr viel gelacht, diskutiert und über verschiedene Flirtingaktionen oder Herangehensweisen ausgetauscht:

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Auch während der Session haben wir über weitere mögliche Pläne gesprochen und auch getwittert, sogar ein Datingplatform-Unternehmen aus Hamburg meldete sich via Twitter. In wie weit dies Früchte tragen wird, ist noch offen. Aber weitere Ideen wie ein Blog sind derzeit am Entstehen.

Danach hatte ich meine eigene Session, “Social Media im Real-Life“, die ich auch mal beim mobileCamp in Dresden und beim Barcamp in Karlsruhe auch gegeben habe. Sehr spontan und bisher ohne Konzept, aber dafür mit einem vollen Raum diskutierten wir über die Veränderungen, die uns mit den Werkzeugen der sozialen Netzwerke einnehmen oder auch verändern:

Foto von @Roquane aufgenommen

Foto von @Roquane aufgenommen

Foto von @fischimglas

Foto von @fischimglas

Danach gab es wieder Mittagessen, diesmal leckeres Chili-con-carne, auch hier gab es wieder eine lange Essensschlange:

essenbcrm12_tag2

Nach dem Mittagessen gab es die Session “Rotation Curation – Was ist das #Rocur” mit Romy und mir. Romy präsentierte “We are HH – Hamburg” und wie Rotation Curation begann, ich erzählte wie Ali im August beim Webmontag mir mitteilte, warum wir RotatinCuration nicht auch in Frankfurt machen – also startete relativ kurzfristig “We Are FFM – Frankfurt“.
Oliver Gassner erklärte auch einige Ideen, wie sie zukünftig sowas in Baden-Wüttemberg durchführen wollen oder auch derzeit am planen sind.

Session "RotationCuration" mit mir und Romy

Session “RotationCuration” mit mir und Romy

RotationCuration

RotationCuration

Nach der kleinen Session ging es mit Romy’s Session “Wir sind alle Trolle” weiter. Auch diese war sehr besucht und für Diskussionsstoff wurde gesorgt, weil die Definition eines “Trolls” unterschiedlich gedeutet wird.

Ich bin kurz danach nach Hause gefahren, weil ich noch andere Dinge erledigen musste. Aber ich bin mit so vielen Eindrücken, Erlebnissen und Erinnerungen nach Hause gefahren, wie ich es bei fast keinem anderen Barcamp erlebt habe. Ein riesengroßes Dankeschön an die Veranstalter vom Barcamp RheinMain in Wiesbaden daher und ein Lob an die Durchführung, an die Deko, an die Atmosphäre und den Veranstaltungsort.

Und hier der Link zum Barcamp: http://2012.barcamp-rheinmain.de/

Die wundervollen Fotos hier (sofern nicht anders gekennzeichnet) stammen von Stanislav Müller.

Rückschau Barcamp RheinMain in Wiesbaden – der erste Tag (Samstag) #bcrm12

bcrm12-iconLetztes Wochenende, am 24. und 25. November fand in Wiesbaden (Nizza des Nordens) das lang ersehnte Barcamp RheinMain statt (zeitgleich mit dem Bundesparteitag der Piratenpartei in Bochum – und ich bin ehrlich froh, dort nicht hingefahren zu sein). In diesem Blogpost möchte ich euch über den ersten Tag (Samstag) berichten, im zweiten Blogpost (folgt noch) dann über den Sonntag. 😉

Ich hatte den Wecker früh eingestellt, ihn aber vergessen zu aktivieren – so kam ich etwas später nach Wiesbaden, quasi zum Ende der Sessionplanung. Allerdings war ich im ersten Moment über die Location (Ort) des Barcamps angetan. In einem Gebäude der Hochschule RheinMain im Fachbereich Design Informatik befand sich eine große Halle die vom Organisationsteam (Netzkultur e.V.) sehr schön dekoriert und eingerichtet worden ist. Mit der Farbmischung durch die Strahler in den Farben des Barcamps gelb und orange kam gleich eine nette und wohlige Stimmung auf, wie ich sie eigentlich nicht erwartet hatte. Ein Wohlfühlbarcamp:

Halle Barcamp RheinMain Wiesbaden

Halle Barcamp RheinMain Wiesbaden

Barcamp RheinMain Wiesbaden 2012

Barcamp RheinMain Wiesbaden 2012

Ich traf dann auch auf viele bekannte Gesichter, Freunde und auch die Organisatoren. Natürlich auch auf Leute die man/frau via Twitter oder Facebook kennt und nun in natura kennenlernt. Und das ist auch schön. Denn dadurch erweitert sich das virtuelle Netzwerk in ein reales. Networking richtig gemacht: √ (check!)

Da ich bei der Sessionplanung nicht dabei war, orientierte ich mich am TimeTabler. Da ich aber die erste Sessionrunde nicht aktiv damit verbrachte habe, gleich in eine Session einzutauchen, habe ich mich erst einmal umgesehen, vom leckeren Frühstückstisch was geholt und mit anderen Barcampern unterhalten (die man von Barcamp Stuttgart, Karlsruhe oder Hamburg etc her kennt). In der großen Halle, die durch Bluebee mit “Catering” vertaggt wurde, gab es einen Süßigkeitenstand. Irgendwie war ich schon verdutzt, aber interessiert also ging ich hin und unterhielt mich mit den netten Menschen die am Stand waren:

Der "paij"-App-Stand

Der “paij”-App-Stand

Es handelt sich dabei um die “paij“-App. Und zum Testen konnte man einen QR-Code scannen (da es die Software noch nicht für Android gibt) und per Paypal eine Tüte Süßigkeitenmischung für 0,50 Euro kaufen. Das hab ich auch gleich probiert, es ging relativ schnell und sicher und hat Spaß gemacht. Bin gespannt, ob sich “mobile Payment” (also die einfache Bezahlung via Smartphone) auch in Deutschland mehr umsetzen lässt und ob da Paij nicht auch eine Rolle mitspielt. Ich wünsche den Kollegen jedenfalls weiterhin viel Spaß und Erfolg dabei.

Hin und wieder war Hämmern in der Halle zu hören. Um es mit der Nagel auf den Punkt zu bringen, dort gab es einen dicken Baumstamm auf dem viele Kinder immer wieder mit einem Hammer Nägel reingehämmert haben, den Sinn dahinter hab ich leider nicht ganz verstanden…:

Etecture Nagel

Etecture Nagel

Etwas spät, aber besser als gar nicht, hab ich mich dann zur “Bloggerrelations am Bsp @snoopsmaus in Kanada“-Session eingefunden, in der Romy von ihrer #exploreCanada-Tour berichtete. Die Fotos und Videos ihrer Reise hat sie bei Pinterest veröffentlicht, es lohnt sich die Bilder anzuschauen (noch mehr natürlich ihrem Bericht in live zuzuhören). Vor allem mit welcher Begeisterung sie von der Reise erzählt – da bekommt man schon Reiselust und wäre meine Reisekasse praller gefüllt, würde ich sofort meine nächste Reise buchen.

exploreCanada-Session mit Romy

exploreCanada-Session mit Romy
“… und dort oben auf dem Berg gibt es leckeren Tee..”

Danach wurde die Mittagspause eingeläutet und die Cateringfirma brachte Essen, von dem aber nicht viel übrig blieb:

Catering

Nach der Mittagspause gingen die Sessions wieder los und via Twitter wurde recht schnell auf die spannende und interessante Session vom @bendlerblogger (Sascha Stoltenow) hingewiesen, seine Session “Krieg im Netz – Digital Natives ziehen in den Krieg” war ungewöhnlich, aber sehr gut und hat viele zum Nachdenken bewegt. Er hat auch darüber gebloggt und seine Sessionslides online gestellt.

Nach der Session hab ich mir eine längere Pause gegönnt (Protipp: immer mal wieder Pausen einlegen, Smalltalk und Networking betreiben). Den CoWorking-Bereich beim Barcamp fand ich auch sehr cool eingerichtet und dort trafen sich auch viele die zum Thema gemeinsam was beisteuern konnten und sich austauschen wollten:

CoWorkingspace-Bereich

CoWorkingspace-Bereich

Über den Timetabler der via Beamer an die Wand gestrahlt wurde, bin ich auf die “Dating-FAQ“-Session aufmerksam geworden. Und genau diese Session hat das Barcamp für viele und für mich zu einem unvergesslichen Barcamp werden lassen. Ja richtig. Und aus dieser Session heraus kam dann auch der Hashtag #Ananas – für einige Barcamper ein Trauma, für andere ein Begriff der zum Schmunzeln und in Erinnerung schwelgen lässt. Die Session wurde von @wunschgeburt (Mika Kienburger) angeboten und auch sie hat darüber gebloggt. Ich habe Mika’s Tweets schon mal im Vorfeld irgendwo gelesen gehabt, und auch ihren Blog. Aber sie in natura zu erleben und kennen zu lernen übertrifft dies. 🙂 Im Grunde ging es bei der Session darum – wie spricht ein Mann oder eine Frau eine andere Frau oder einen anderen Mann an. Die ersten Schritte des Flirtens wurden witzig diskutiert und auch hinterfragt. Es war schon witzig zu sehen und bemerken, wie sich eigentlich fast fremde Leute, die man (fast) nur bei Barcamps oder ähnlichen Veranstaltungen trifft, offen und ehrlich über Gefühle oder Datingversuche austauschen. Mika rief dann auch eine kleine Challenge für die Party aus und so verließen wir mit einem Grinsen und Lachen die Session. Fabian und ich versuchten schon beim Ausgang Free Hugs zu verteilen, doch die Challenge war explizit auf die Party ausgelegt. (Eine Dating-FAQ-Sessionfortsetzung gab es am Sonntag, dazu berichte ich dann im zweiten Teil)

Die letzte Session des ersten Tages “DIY Java Machines & More Hardware Hacking” von @janeggers (Jan Eggers) und @jke (Juergen Eichholz) hab ich mir dann auch noch angesehen, weil ich zuvor sah, wie Jan seine Kaffeemaschine darauf vorbereitete. Das war sehr interessant, auch welche Teile bei einem Kaffeevollautomaten eine Rolle spielen und wie leicht (je nach Bastelgeschick) man sie reparieren oder einstellen kann:

DIY Java Machines & More Hardware Hacking

DIY Java Machines & More Hardware Hacking

Danach ging es zur pixoona-Party wenige hundert Meter neben der Barcamp-Location. Und auch die war richtig lustig, vom obligatorischen normalen rumstehen in kleinen Grüppchen, über Saxophon-Einlagen von @saxotom bis hinzu Pogotanzen und dem Gangnamstyle-Tanz hat sie sehr viel Spaß gemacht. Es gab viel zu trinken und noch viel mehr zu Essen, Unmengen von Pizza-Schachteln stapelten sich im Eingangsbereich.

Dies war der Bericht vom ersten Tag, der zweite über den Sonntag folgt auch noch. 🙂

Weitere Blogberichte sind auch hier zu finden: http://2012.barcamp-rheinmain.de/nachlese/

Alle Fotos sind von Stanislav Müller und stehen unter Creative Commons BY-NC-SA 2.0

CDU Wiesbaden – die geballte demokratische Inkompetenz – “droht” abgeordnetenwatch.de

Oh weh, oh weh – die CDU Wiesbaden zeigt sich mal wieder von ihrer erfolgreichen inkompetenten Seite – nämlich eventuellen öffentlichen Fragen, die über das Portal “abgeordnetenwatch.de” gestellt werden können, schon vorab zu verbieten zu wollen… Oder sie denken sie könnten sowas verbieten und drohen den Betreibern von “abgeordnetenwatch.de” schon mal mit juristischen Maßnahmen und Mitteln. Weil das ja auch so mega erfolgreich sein würde!

Wahrscheinlich hat es sich bei der CDU in der hessischen Landeshauptstadt noch nicht rumgesprochen, aber pssst – ihr seid schon Facebook-Idioten im Sommer mit euren Facebooksommerparties gewesen – und jetzt schafft ihr es wieder einmal, dass die gesamte Onlinelandschaft und alle politisch Interessierten über euch lachen werden! Nun ja, Gratulation! Ach was sage ich da, die gesamte Republik lacht sich über die CDU Wiesbaden schon kaputt.

Bleibt nur abzuwarten, ob das ein genialer PR-Coup war, damit sich Leute wirklich für Politik die CDU interessieren sollte, oder ob es doch nur ein Versehen war. Zumindest eines hat es wieder gezeigt, dass sich die Leute und Macher von abgeordnetenwatch.de nicht zu verstecken und klein beigeben brauchen, sondern weiterhin die Grundregel des Portaldaseins in den Vordergrund bringen: Transparenz und Demokratie! Weiter so!

2013 wird das Jahr sein, an dem viele bei der CDU merken werden, dass sie neben der FDP komplett überflüssig sein werden… Wollte ich nur mal so gesagt haben… Ich sehe schon jetzt den Shitstorm via Twitter, Facebook, Google+ und in Blogs kommen und freue mich darauf 🙂

Und jetzt viel Spaß beim Kommentieren 🙂