Buzzword Bingo Osterpredigt

Osterpredigt-Bingo im Stil von Buzzword-Bingo

Es ist schon Jahre her, als im Netz das Weihnachtspredigt Bingo verbreitet wurde. Ich weiß es nicht mehr, ob ich wirklich den ausgedruckten Zettel mit den Buzzwords mitgenommen und markiert hatte. Jedenfalls habe ich in der Kirche nicht laut “Bingo” gerufen. Dafür sind mir viele Predigten zu ernst und ich betrachte das nicht als Verachtung der Predigt oder der kirchlichen Bräuche oder Institution an sich. Gerade Ostern ist für mich ein sehr wichtiges kirchliches Fest. Dieses Jahr werden meine Frau und ich auch am traditionellen Osterfrühgottesdienst in der Stiftskirche Tübingen teilnehmen, der war schon zu Jugendtagen für mich ein Höhepunkt im Kirchenjahr.

Stiftskirchenbeleuchtung von Alexander Schnapper 02.10.2009, Stiftskirche Tübingen

Stiftskirchenbeleuchtung von Alexander Schnapper 02.10.2009, Stiftskirche Tübingen

Aber bei vielen Predigten muss ich immer wieder schmunzeln wie oft ich im Laufe der Jahre viele Textelemente gehört habe und wie sie mir inzwischen vertraut sind. Deshalb finde ich es durchaus in Ordnung auch an Ostern (ab Ostersonntag, nicht an Karfreitag!) das Osterpredigt-Bingo (https://bingo.sharpmind.de/Osterpredigt) zu spielen. Und zwar nicht mehr mit Papier und Stift, sondern modern und für alle spielbar – über das Smartphone / Handy. Ohne Installation einer App.

Buzzword Bingo Osterpredigt

Buzzword Bingo Osterpredigt

Kurze Erklärung auch durch Wikipedia was es mit Buzzword Bingo eigentlich zu tun hat:

Buzzword-Bingo, in der späteren Verbreitung auch Bullshit-Bingo und Besprechungs-Bingo genannt, ist eine humoristische Variante des Bingo-Spiels, die die oft inhaltslose Verwendung zahlreicher Schlagwörter in Vorträgen, Präsentationen oder Besprechungen persifliert.

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Ab heute gibt es Frankfurter #Bibelfasten der Evangelischen Hoffnungsgemeinde

Seit heute ist es wieder soweit – wie jedes Jahr an Aschermittwoch beginnt hier und dort das große Fasten. Nachdem ich letztes Jahr das mit der “7 Wochen ohne“-Aktion versucht habe, aber nicht so wirklich durchhalten konnte, werde ich dieses Jahr an dem “Bibelfasten” teilnehmen. Bibelfasten? Heißt das, wir verzichten 7 Wochen komplett auf die Bibel? So klingt das nämlich. Nein, denn das ist es gar nicht.

Keine Sorge, ich bin kein mega frommer Christ und werde hier auch niemanden zwingen, irgendeinen Glauben aufzudrücken. Ich habe nur bemerkt, dass ich – seitdem ich in Frankfurt wohne – nicht mehr so regelmäßig in die Kirche gehe. Und das fehlt mir. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich keine Gemeinde habe oder mich nicht einer Gemeinde nah fühle. Auch weil mich die Angebote der umliegenden Gemeinden nicht so wirklich interessieren oder ansprechen. Deshalb bin ich sehr interessiert über den Hinweis bei “Frankfurt Evangelisch” gewesen und dem dortigen Angebot des “Bibelfastens“. Auch wenn ich dann keine physische Gemeinde habe, vielleicht ist das eine Art Ersatz – der Anfang von Kirche 2.0?

Wer sich per E-Mail bei Pfarrer Kessner mit dem Stichwort “Bibelfasten” meldet, erhält bis Ostern automatisch jeden Tag einen Text aus der Bibel zugeschickt. Ich finde das sehr praktisch und habe auch gestern gleich noch schnell eine E-Mail hingeschickt. Hoffentlich rechtzeitig.

Außerdem spuckte mir auch noch eine Internet-Suchmaschine den Blog von Bibelfasten raus: http://bibelfasten.blogspot.com/. Das Design vom Blog finde ich jetzt nicht gerade schön – wirkt ein wenig zu düster. Aber mal sehen. Bin gespannt und hoffe vielleicht, einige Erfahrungen daraus hier auch bloggen zu können. NACHTRAG: Das Blog ist nicht aktuell, es ist vom letzten Jahr.

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Fastenaktionen der Kirchen hin oder her – wer fastet zwischen Aschermittwoch und Ostern wirklich? Wer von euch hat schon durchgehalten oder welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wie seht ihr das ganze (egal ob jetzt aus einem religiösen Hintergrund oder nicht)? Schreibt mir doch hier in die Kommentare. Freue mich drauf. 🙂