Weltkriegsbombe und durch Evakuation betroffen? Dann auf ins Deutsche Architekturmuseum

Das mit der Weltkriegsbombe und die Evakuation innerhalb von Frankfurt habt ihr schon mitbekommen oder? Bei hessenschau.de gibt es jedenfalls einen Text “Was Sie über die Bomben-Entschärfung in Frankfurt wissen müssen – Fragen und Antworten”, ebenso bei der Frankfurter Rundschau online.

Jedenfalls wird ein großer Bereich in Frankfurt evakuiert, die Polizei Frankfurt gibt in diesem Tweet Informationen dazu:

Falls ihr Betroffene in dem Evakuierungsbereich seid und ihr eure Häuser am Sonntag verlassen müsst und nicht wisst wohin ihr in der Zeit könnt, dann hat das “Deutsche Architekturmuseum” in Frankfurt hat eine tolle Idee: weiterlesen

Unterzeichnet die Petition Keine Videoüberwachung an der Hauptwache in Frankfurt/Main

Nachtrag 23. November 2018:

Die Online Petition wurde aufgrund von zu wenig MitstreiterInnen zurückgezogen.

Screenshot:

Leider haben sich nicht genügend Mitstreiter über dieses Medium gefunden. Daher ziehe ich die Petition zurück. Die Auseinandersetzung vor Ort wird sicherlich bald fortgeführt. Ich danke Euch jedenfalls für Eure Unterstützung
Beste Grüße
Uli Breuer

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Leckere Pfannkuchen aus Lettland bei Baltique in Frankfurt genießen

Wohin in Frankfurt mit Arbeitskollegen, Freunden oder Verwandten wenn ihr in der Gegend der Konstablerwache seid? Und ihr was abseits von Frankfurter Schnitzel, Grie Soß, Apfelwein und deutscher Küche genießen möchtet?

Dann kann ich euch das “BALTIQUE” (bei Google+ und auch bei Facebook) empfehlen. Über einen Blogeintrag von Ivi bin ich darauf gestoßen weil wir in der Firma abends nach der Arbeit zusammen mit Kunden anstoßen wollten und nach einer netten Location suchten, die nicht zu sehr überlaufen ist. Nur wenige Minuten von der Konstablerwache weg ist das “Baltique” zu finden. Gegenüber des Amtsgerichtes und hinter des C&A-Gebäudes. Dort findet ihr leckere Pfannkuchen (Pankuka) und andere köstliche Spezialitäten die hier in Frankfurt aus Lettland angeboten werden. Ich empfehle euch die Anreise ruhig mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad.

Ich habe keine so schönen Fotos wie im Blogbeitrag von Ivi (deshalb ruhig auch ihren Beitrag lesen und von den Fotos inspirieren lassen), ich hab mich eher auf das Bier und den tollen Pfannkuchen eingelassen den wir erhalten haben. Vom Pfannkuchen hab ich ein Foto. Er sieht aus wie ein Hotdog aber sehr lecker, es war das Pankúka Kopenhagen und bestand aus knackigen Würstchen, dänische Gurken, Röstzwiebeln, Senf und Ketchup:

Meine KollegInnen hatten andere Pfannkuchen, die auch sehr lecker aussahen und laut ihren Aussagen auch sehr gut schmeckten (nein, keine Fotos). Beim nächsten Besuch werde ich auf jeden Fall auch die süßen Pfannkuchen probieren.

Wir saßen draußen vor der Location und hatten eine super Zeit. Die Bedienung war erst seit kurzem da und er musste immer wieder in der Küche nachfragen was bestimmte Biersorten zu bedeuten hatten, aber ansonsten wurden wir sehr freundlich bedient und es war für uns nicht der letzte Besuch. Demnächst werden wir auch tagsüber oder zum Mittagessen vorbeikommen. Die Preise sind auch nicht überteuert, sondern ganz normal, wenn ich mich richtig erinnere war das Bier um die 3,80 Euro.

Also ruhig mal hingehen und was Neues ausprobieren.

Weitere Feinstaubsensoren in Frankfurt #Feinstaub #Luftdaten

Über Feinstaubsensoren oder zumindest das WordPress Plugin von Bleeptrack hab ich berichtet. Auf dieser Website habe ich die damals existierenden Feinstaubsensoren für Riederwald (ID 761), Bornheim (ID 996), Ostend (ID 1659), Niederrad (ID 1072), Frankfurt-Höchst (ID 345) auf der rechten Seitenleiste eingebunden und vertwittere hin und wieder die Werte, wenn sich an den Daten was ändert oder Feinstaubalarm besteht.

Nun hab ich mal wieder einen Blick auf die Karte von Luftdaten.info für Frankfurt geworfen und festgestellt dass weitere Feinstaubsensoren hinzugekommen sind und zwar:

Ostend (ID 1262), Mainufer (ID 3111), Westend Nord (ID 2856), Gutleutviertel (ID 3241), Europaviertel (ID 3177), Rödelheim (ID 2818) und Nied (ID 3423).

Werde sie noch einbinden, aber nur damit ihr Bescheid wisst, das immer mehr Feinstaubsensoren auch hier in Frankfurt angebracht werden. Sehr erfreulich.

 

 

Stellungnahme Keine Videoüberwachung an der Hauptwache unterzeichnet

Ich habe zusammen mit anderen Organisationen wie zB AufRecht bestehen! Rhein-Main (Erwerbslosenbündnis); dieDatenschützer Rhein Main; Doña Carmen e.V. und  Thomas Occupy,  Willi van Ooyen und weiteren Einzelpersonen die Stellungnahme “Keine Videoüberwachung an der Hauptwache! Für den Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit!” (PDF) der Datenschützer Rhein Main unterzeichnet.

Mit Besorgnis verfolgen die unterzeichnenden Organisationen und Personen die anhaltende Debatte um den Ausbau der Videoüberwachung durch die Polizei in Frankfurt. Wir melden uns zu Wort, weil wir der vom Frankfurter Polizeipräsidenten G. Bereswill und der Frankfurter CDU wiederholt erhobenen Forderung nach Videoüberwachung des Areals um die Hauptwache widersprechen wollen.

Neben dem Römerberg und dem Opernplatz ist die Hauptwache einer der zentralen Punkte in Frankfurt, an dem sich Menschen zu Kundgebungen und Demonstrationen versammeln. Die Forderung, diesen Ort dauerhaft durch Polizeikameras überwachen zu lassen, sehen wir als massive Beeinträchtigung der Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit an.

Wir lehnen daher die Forderungen und Pläne zum Ausbau der Videoüberwachung an der Hauptwache entschieden ab!

Hintergrundinformationen dazu finden sich auf dem Blog von “dieDatenschützer Rhein Main”. Die Datenschützer haben dazu auch viele weitere Blogbeiträge unter dem Tag “Hauptwache” und sind allesamt lohnenswert zu lesen.

Titelbild:  CC0, pixabay

Konzerttipp Frankfurt: Gondwana Indigenous Children’s Choir (Australien)

Ein besonderes Konzertereignis möchte ich mit Freude ankündigen und euch einladen hinzugehen. Am 6. Mai 2017, 19:30 Uhr gastiert der Gondwana Indigenous Children’s Choir aus Australien in der Liebfrauenkirche Frankfurt/Main.  Das Programm lautet “This is our Home / Das ist unsere Heimat.” Der Eintritt ist frei.

Der Gondwana Indigenous Children’s Choir ist zum ersten Mal in Europa auf Tour und wird gemeinsam mit dem Chor der “European School Frankfurt” auftreten, welcher über 16 europäische Staaten repräsentiert.

Dieser einzigartige kulturelle Austausch wird es dem Publikum nicht nur erlauben, einige der zeitgenössischen und traditionellen Chormusik der australischen indigenen Kultur kennenzulernen, sondern auch das Publikum zu ihren Tanz- und Geschichtenerzählungen vorzustellen. Für die teilnehmenden SchülerInnen ist das Konzert das Ende und der Höhepunkt von zwei Tagen der Zusammenarbeit und durchgeführten Workshops.

Das Event wird auch bei Facebook beworben.

Die Dirigentin des Chors der “Europäischen Schule Frankfurt“, Lucianne Brady, kenne ich durch das Australische Konsulat hier in Frankfurt. Lucianne hat vor vielen Monaten von diesem Projekt berichtet und endlich ist es soweit.

Hier eine Kostprobe des Chores in Sydney (in Frankfurt ist die Konstellation der TeilnehmerInnen kleiner):

 

Come and hear the Gondwana Indigenous Children’s Choir present a unique programme of tradional and contemporary vocal music which also encorporates dance and story telling.

As part of their European Tour which culminates in a programme with the Vienna Boys’ Choir, the Gondwana Choir is collaborating with the choir of the European School Frankfurt to celebrate the voices of our youth and Indigenous Australian culture.

Entry is free but donations can be made to show your appreciation of their performance and to support the choir’s journey.
Your donations also support the work of the Cupuchin Monks through their breakfast café for the homeless of Frankfurt.

Looking forward to seeing you there!

Fotos/Grafik: AustraliaNow2017, Facebook-Event

Bitte melde Dich Brigitte #Frankfurt #Konstablerwache

Auf einem Fahrscheinautomaten in der Konstablerwache in Frankfurt am Main sind zwei Zettel angebracht mit der Bitte, dass sich eine Brigitte erneut melden sollte, also falls ihr eine Brigitte kennt die einen Laptop mitgenommen und den Besitzer zu informieren versucht hat – gebt ihr Bescheid.

Der Suchende sichert Finderlohn zu.  Hoffentlich nimmt es ein glückliches Ende.

WordPress Plugin für Feinstaubsensoren

Ihr habt sicher schon über die Nachrichten mitbekommen, dass in Stuttgart öfters Feinstaubalarm ausgelöst wurde.  Im OK Lab Stuttgart (Teil des Programms Code for Germany der Open Knowledge Foundation Germany) wurde das Projekt Luftdaten.info initiiert. Es geht hauptsächlich darum, die Feinstaubdaten mit selbst gebauten Geräten auszulesen.

Die Feinstaubdaten werden schön auf einer Karte visualisiert, hier mal eine Ansicht auf Deutschland und andere Länder:

Jetzt gibt es ein WordPress Plugin um die Infos als Widget einzubinden.

Danke “Bleeptrack“, ich hab das Plugin im Blog auf der rechten Seitenleiste auch eingebunden.

Das Plugin zeigt die Werte für die Feinstaubsensoren von Luftdaten.info an.

Dort liste ich die Sensoren auf, die im Bereich von Riederwald, Bornheim, Niederrad, Schwanheim und in Höchst aufgestellt sind und Daten  liefern.

Noch sind es wenige, es könnten bald mehr sein oder werden. Ich überlege auch im Mai oder dann wenn ich entsprechend privat Zeit habe, einen Feinstaubsensor selber zu basteln. Wie so etwas geht, steht auf Luftdaten.info.

 

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Aufruf Demo “Stop the war in Syria” Frankfurt am 8. April 2017 @noborder_ffm

Via Twitter wird auf eine kurzfristige Demonstration durch die Gruppierung/Aktionsbündnis “@noborder_ffm” für kommenden Samstag aufgerufen – aufgrund des Giftgasangriffes in Syrien.

“Stop the war in Syria”

via Facebook-Event wird mobilisiert:

Hier der Aufruf in Wortlaut:

Am Samstag 08.04.2017 wollen wir gemeinsam um die Ermordeten und Verletzten des Giftgasangriffs auf die Provinz #Idlib trauern. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer.

Das syrische Regime attackierte die Stadt Khan Sheikhun in der syrischen Provinz #Idlib am Dienstag, den 04.04.2017 mit Giftgas. Mindestens 60 Menschen erstickten daran, darunter zahlreiche Kinder und viele weitere hunderte Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Noch am selben Tag wurde das nächstgelegene Krankenhaus durch eine weitere Bombe zerstört.

Unsere Trauer ist begleitet von unglaublicher Wut, die wir öffentlich kundtun wollen. Diese Wut richtet sich gegen jegliche Kriege auf der ganzen Welt und insbesondere gegen unser Gefühl der Ohnmacht. Was können wir denn tun, wenn irgendwo anders eine Bombe fällt, haben wir uns schon oft gefragt? Wir können vielleicht nicht verhindern, dass die Bombe fällt, aber wir können dennoch etwas tun!

Wir, die diese Kundgebung organisieren, sind auch nur Einzelpersonen, die in Frankfurt leben und teilweise selbst aus Syrien geflohen sind. Die schrecklichen Bilder des Angriffs machen uns fassungslos. Was muss nach 6 Jahren Krieg und so vielen Gräueltaten denn noch geschehen, damit Syrien Frieden und Freiheit haben kann?

Deshalb haben wir folgenden Appell und folgende Forderungen:

  • Familiennachzug für Subsidiär Geschützte mit sofortiger Wirkung wiedereinführen, um Geflüchteten aus Syrien die sichere Einreise ihrer Familien zu sichern
  • Aufnahme und Schutz von Geflüchteten aus Syrien in den Nachbarländern mit ausreichender humanitärer Versorgung
  • Resettlement in die EU-Staaten mit Rücksicht auf die Entscheidung, in welches Land die Geflüchteten möchten
  • Schutz von Zivilist_innen in Syrien durch humanitäre Korridore
  • Sofortiger Waffenstillstand und keine Bomben und Giftgasangriffe mehr

Wie? Was? Wo?

Demonstration “Stop the war in Syria” am 8. April 2017 an der Hauptwache in Frankfurt am Main von 13:00 – 16:00 Uhr.

Nicht alle haben oder wollen einen Facebookaccount (oder dort gespeichert werden) weshalb ich den Demo-Aufruf hier weiter veröffentlicht habe und zur regen Teilnahme am Samstag aufrufe!

Meine Eindrücke der #PulseOfEurope Demo in Frankfurt

Schon länger wollte ich mal bei der Demo, die seit einiger Zeit in Frankfurt jeden Sonntag um 14 Uhr stattfand und durchgeführt wurde, vorbeischauen und mich selber mal von den positiven und negativen Berichten, die ich über verschiedene Internetkommunikationskanäle erhielt informieren.
Diesen Sonntag den 2. April war es dann auch soweit, das Wetter stimmte und ich hatte gerade Zeit und ging also hin. Im Vorfeld hatte ich die Initiatoren der #PulseOfEurope Demonstration / Bewegung in Interviews und im Fernsehen gesehen und fand deren Idee, eine Demo _für_ etwas zu machen nicht schlecht.

Meine Europafahne, die ich vor Jahren für eine Piratenpartei-Veranstaltung privat gekauft hatte, blieb zuhause. Ich brauche keine Europafahne schwenken um zum Ausdruck zu bringen, dass ich die friedliche Idee Europas weiterhin vertrete und unterstütze. Bei diesen Demonstrationen gibt es genügend Menschen die Fahnen schwenken werden, zumindest auf Twitter und Facebook habe ich genug Fotos gesehen. Na gut, eine virtuelle Europafahne schwenken ist erlaubt:

Schon allein in der Hinfahrt kurz vor 14 Uhr in der U-Bahn sah ich viele Menschen mit Europafahnen und kleinen Pappschildern mit positiven Europa-Botschaften. Ich hoffte sehr, nicht auf zu viele Fahnenschwenker und Europa-Jubler zu treffen. So etwas mag ich nicht. Auf kritisch Töne hoffte ich. Jedenfalls keine destruktiven oder populistischen Äußerungen. Da reagiere ich doch allergisch. Ich merkte auch beim Aufgang an der Hauptwache in Frankfurt zum Goetheplatz wie viele Familien dabei waren. Bei den jüngeren Menschen sah ich eher vereinzelt Gruppen die ich eher in eine konservative Ecke einsortiern würde, einige waren sicher das erste Mal auf einer größeren Demo. Jedenfalls nicht auf den Anti-PEGIDA/Nazi-Demos oder auch leider nicht auf Demonstrationen für “Freiheit statt Angst” oder gegen Überwachung. Dabei sind oder waren auch diese Themen damals wie heute aktueller und wichtiger denn je. Ich möchte hier aber keinen Vergleich anstellen, wer wie eine Demo zu besuchen hat oder welche Demo die wichtigere oder besser wäre oder welche Menschen eine Demonstration oder Kundgebung zu besuchen haben.

An der Demonstration wollte ich auch mein Onlineumfeld daran teilhaben lassen, also machte ich Fotos und Videos und twitterte darüber. Tweets zu Pulse of Europe und Frankfurt können hier abgerufen werden. Mit einigen Minuten Verspätung traf ich dann auf dem fast vollen Goetheplatz ein, unheimlich viele Europa-Flaggen sichtbar. Und ab hier möchte ich meine persönliche Sichtweise einbringen, wie ich die Demonstration erlebt habe.

Stadt- und Parteienbashing sind ein NoGo!

Ich kam jedenfalls noch rechtzeitig um die Redner oder Organisatoren von “Pulse of Europe” zu hören, die Bühne und Verstärker waren gut aufgestellt und weithin hörbar. Und dann fing es an, dass die Spielregeln von “Pulse of Europe” erklärt wurden. weiterlesen